ECA lehnt Pläne ab

Bayern und Co. wehren sich gegen Klub-WM

Bundesliga-Redaktion
Freitag, 15.03.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: Kostas Koutsaftikis / Shutterstock.com

Bayern München und andere europäische Topklubs haben sich gegen die Pläne der Fifa gestellt, eine neue Klub-WM zu begründen. Dazu griffen sie auch Gianni Infantino an.

Die europäische Klubvereinigung ECA will keine aufgeblähte Klub-WM ab 2021 austragen. Jedes Format dieses Turniers sei angesichts des schon bei 2024 ausgearbeiteten Spielkalenders "nicht akzeptabel", heißt es in einem Brief der ECA an die Fifa aus der die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG zitiert.

Demnach werde kein europäischer Top-Club "an so einem Wettbewerb teilnehmen". Unter den Unterzeichnern des Briefes befindet sich auch Michael Gerlinger vom FC Bayern München.

Gianni Infantini will die Klub-WM auf 24 Mannschaften ausweiten. Aktuell nehmen nur sieben teil und das Turnier dauert wenige Tage im Dezember.

Ab Sommer 2021 soll es jedoch den Confederations Cup ablösen. Wie genau die Teilnehmer ermittelt werden sollen, war bislang unklar.

Für die Vereine der ECA ist jedoch klar, dass sie auch etwas von den Einnahmekuchen abhaben wollen, wenn sie schon am Turnier teilnehmen. Jedoch hat Infantino noch immer nicht die genaue Vermarktungsstrategie veröffentlicht.

"Die ECA ist besorgt über die Weigerung der FIFA, der Taskforce die Prüfung der Wirtschaftsmodelle für diese Wettbewerbe zu gestatten", heißt es in dem Brief.

Zu bedenken gebe der ECA die Offerte einer Investorengruppe in Höhe von 25 Millionen US-Dollar für die Vermarktung. Woher dieses Geld und die Gruppe stamme, teilte Infantino nicht mit.

Anzeige:Bayern in der Champions League live und die Bundesliga-Höhepunkte sehen!