Borussia Dortmund

BVB-Boss Watzke: ManCity mehr Staat als Verein

Fabian Biastoch | Bundesliga-Redaktion
Samstag, 09.02.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: Fingerhut / Shutterstock.com

Hans-Joachim Watzke ist hart mit Vereinen wie Manchester City und Paris Saint-Germain ins Gericht gegangen.

"Objektiv betrachtet, verdienen wir im Fußball zu viel", sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund bei einer Veranstaltung. "Da schließe ich mich selbst mit ein. Fakt ist, dass dem Wahnsinn keine Grenzen gesetzt sind."

Besonders kritisch sieht Hans-Joachim Watzke das Engagement von Katar oder Abu Dhabi im Fußball. "Wenn wir gegen Manchester City spielen, spielen wir eigentlich nicht mehr gegen einen anderen Verein oder ein anderes Unternehmen, wir spielen gegen einen Staat", wetterte Hans-Joachim Watzke.

Auch bei einem Duell gegen Paris Saint-Germain sei es so. "Dann spielen wir gegen Katar", monierte der BVB-Macher weiter.

Dazu kommen auch die hohen Ablösesummen, die im Fußballgeschäft fließen. Genannt seien nur die 222 Millionen Euro, die PSG für Neymar an den FC Barcelona überwiesen hat oder die 125 Millionen Euro, die für Ousmane Dembele aus Katalonien in Richtung Borussia Dortmund geflossen sind.

An den Schwarz-Gelben "liegt das aber nicht", will Watzke betont haben. Doch neben Dembele haben sie jüngst auch 64 Millionen Euro für einen nicht in bester Form seienden Christian Pulisic vom FC Chelsea kassiert.

Damit ein Spieler nicht wie in den zurückliegenden Jahren Dembele oder Pierre-Emerick Aubameyang einen Streik beginnen, um wechseln zu dürfen, will der BVB hart durchgreifen.

"Wir haben eine klare Ansage gemacht. Der nächste Spieler, der Zicken macht oder streiken will, den lassen wir schmoren. (...) Und das wissen die Spieler auch. Wir werden dann ein Zeichen setzen", stellte Watzke klar.

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