FC Bayern

Nach Ausbootung: Mesut Özil gibt Jerome Boateng Rückendeckung

Bundesliga-Redaktion
Mittwoch, 06.03.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: AGIF / Shutterstock.com

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Neben Mats Hummels und Thomas Müller muss auch Jerome Boateng seinen Platz im Nationalteam räumen. Er reagiert mit einer Ansage.

Persönlich sei er "traurig über diese Nachricht", erklärte der 30-Jährige in den sozialen Medien. Der Verteidiger betonte aber auch klipp und klar: "Ich persönlich bin davon überzeugt, dass ich weiterhin auf höchstem Niveau spielen kann und werde das auch in Zukunft zeigen."

Verstehen würde er die Entscheidung des Bundestrainers aber, da auch er selbst so zu seinem DFB-Debüt kam, weil andere nicht mehr spielen sollten.

"Ich war selbst jung und darauf angewiesen, dass mir ältere Spieler Platz machen", erklärte der 76-fache Nationalspieler, der mit 21 Jahren in der Elf von Joachim Löw debütierte.

Später am Abend äußerte sich dann auch der im vergangenen Jahr aus der Nationalelf zurückgetretene Mesut Özil zu den Personalentscheidungen.

"Seit unseren gemeinsamen Anfangszeiten im Nationalteam haben wir so viele besondere Momente zusammen erlebt. Du bist wirklich ein Freund und eine großartige Person auf und außerhalb des Platzes", schrieb er zu einem Foto von sich und Jerome Boateng.

Özil schob dann noch eine Spitze gegen Löw hinterher: "Es tut mir leid, dass einer der besten deutschen Spielers der letzten Jahrzehnte das Nationalteam auf diese Art und Weise verlassen muss."

Der Bundestrainer begründete die harten und zu diesem Zeitpunkt ungewöhnlichen Entscheidungen mit einem "Neubeginn" im Jahr 2019.

"Die jungen Nationalspieler erhalten den nötigen Raum zur vollen Entfaltung. Sie müssen nun die Verantwortung übernehmen. In der Nationalmannschaft gilt es nun aber, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Wir wollen der Mannschaft ein neues Gesicht geben", erklärte er.

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