Den Verantwortlichen Thomas Schaaf und Klaus Allofs war anzusehen, dass sie mit dem Spiel ihrer Mannschaft nicht ansatzweise zufrieden waren.
Schafften es die arg verletzungsgebeutelten Bremen in den ersten 20 Minuten noch, dem amtierenden Champions-League Sieger Paroli zu bieten - Alleine Hugo Almeida hatte zwei hundertprotzentige Chancen zur Bremen Führung - war es umso verständnisloser, dass nach der guten Anfangsphase die Fehler reihenweise passieren und man Inter und vor allem Samuel E'too geradezu einlud, nach eigenem Gutdünken Tore zu erzielen.
Die Viererkette wirkte wie ein Hühnerhaufen, Wesley als Rechtsverteidiger war ein Desaster, Linksverteidiger Silvestre ließ nicht ansatzweise erkennen, warum er einst bei Manchester United seinen Dienst tat und die Innenverteidigung war so standhaft wie ein Grashalm im Wind und so fiel die verdiente Niederlage keinesfalls zu deutlich aus.
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