Fussball

Serie: Helden des Fußball's

In unserer Serie möchten wir die größten Helden des Fußballs ehren. Zusammen mit fussball-helden.com möchten wir euch die kultigsten Kicker näherbringen, die die Fußballwelt in ihrer Geschichte erblickt hat. Es geht um Playboy's, Kaiser, Retter und schwarze Panther, aber auch Tragödien.

Bert Trautmann: Ein deutsch-englischer Held

Auf der Insel genießt der Mann eine wesentlich höhere Popularität als in seiner eigentlichen Deutschen Heimat- der frühere Weltklasse-Torhüter Bernd Carl Trautmann. Doch was hat "Böört", wie ihn die Briten und insbesondere die Anhänger von Manchester City auch heute noch liebevoll rufen , so ausgezeichnet bez. tut es immer noch?
Da waren zum einen sicher seine sportlichen Leistungen und deren aussergewöhnliche Entsstehungsgeschichte.

Trautmann geriet im zweiten Weltkrieg in englische Gefangenschaft und während eines fussballerischen Wettstreitens zwischen 2 Gefangenenlagern ergab es sich , dass der bis dato Feldspieler Trautmann die Rolle des Tormanns einnehmen musste. Dieses Improvisieren gelang so gut, dass er fortan diese Position ausschließlich bekleiden sollte. Nach Kriegsende verwurzelte er in England und avancierte recht schnell zum Profi und zwar für Manchester City. Anfangs von den Fans noch regelrecht verhasst ("off with the German"-"Raus mit dem Deutschen") angesehen, schaffte er es sich blitzschnell mit seinen Leistungen in die Herzen der Fans zu fliegen. Bezeichnendes Gütesiegel war u.a. ein Zitat von Lew Jaschin, dem wohl weltbesten Keeper der späten 50er und 60er Jahre:
„Es gab nur zwei Weltklasse-Torhüter. Einer war Lew Jaschin, der andere war der Deutsche Junge, der in Manchester spielte – Trautmann.“

Unsterblich machte er sich- im wahrsten Sinne des Wortes übrigens-im FA-Cup-Finale 1956. fspielte, durch den heftigen Nackenschlag eines Birmingham-Angreifer verursacht, ab der 75. Minute stark gehandicapt weiter. Wie sich 3 Tage später beim Röntgen herausstellte, erlitt Trautmann durch diesen Schlag einen Genickbruch plus Halswirbelverrenkung, was ihn aber nicht davon abhielt seinen Kasten bis zum Schluß "sauber zu halten" und somit massgeblich zum Sieg seiner Mannschaft beizutragen!

15 Jahre spielte er für Manchester City und seine 60.000 Fans zollten ihm 1964 bei seinem Abschiedsspiel ihren Tribut. Ein beispielhafter Beleg für die Wandlung vom Deutschen Saulus zum Deutschen Paulus!

Als Trainer, u.a. in Burma,wurde er nach seiner Spielerkarriere zum Botschafter des Deutschen Fussballs in der ganzen Welt. Er war ein absolutes Vorbild auch ausserhalb des Fussballplatzes, gründete beispielsweise die "Trautmann-Foundation" um über den Fussball die Deutsch-Britis.. weiterlesen


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