7,17 Millionen: DFB vermeldet Mitgliederrekord

Sportinformationsdienst
20.06.2022 - 11:48 Uhr
Lesedauer: 1 Minute

Foto: POOL/POOL/SID/RONALD WITTEK

Der Fußball in Deutschland erholt sich von der Corona-Pandemie und vermeldet Rekordzahlen. Dies wies der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag in der Analyse seiner Mitgliederstatistik 2022 aus. Mehr als 346.000 Personen wurden demnach in den Landesverbänden als Spielerinnen und Spieler neu registriert, so viele wie nie seit Beginn der Datenerhebung 2016. 7,17 Millionen Mitglieder bedeuten eine Höchstmarke.

Die Zahl der gemeldeten Mannschaften im Spielbetrieb stieg um 1,1 Prozent auf 128.000 an. Geleitet wurden ihre Partien von 50.200 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, eine Zahl, die immer noch vier Prozent unter Vor-Corona-Niveau liegt. Mehr als 10.000 Personen erwarben in der Saison 2021/2022 eine Trainer-Lizenz oder eine Lizenz-Vorstufe, 11 Prozent davon waren Frauen.

"Die Rückkehr auf die Sportplätze und in die Normalität ist gelungen", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf: "Die vorliegenden Zahlen nähren die Zuversicht, dass der Fußball gestärkt aus der Krise hervorgehen kann." Der DFB müsse aber "diverser werden, das zeigt die Statistik deutlich - ob bei den Mitgliedern, den Aktiven, den Trainerinnen und Trainern oder im Schiedsrichterwesen". 

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