FC Bayern

Ablöserekorde brechen? Bayern-Präsident bezieht Stellung

Bundesliga-Redaktion
Dienstag, 11.02.2020
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: CosminIftode / Shutterstock.com

In den Sportmagazinen wurde stets behauptet, dass der FC Bayern im Anschluss an die laufende Saison auf große Shoppingtour gehen wird. Von bis zu 200 Millionen Euro Investitionssumme war mancherorts die Rede. Herbert Hainer will sich auf diesen Betrag nicht festmachen lassen.

Dass der FC Bayern im kommenden Sommer einen dreistelligen Millionenbetrag in den Kader investiert, ist keineswegs gesichert.

"Es geht uns nicht darum, bei den Ablösesummen irgendwelche Rekorde zu brechen", stellt Vereinspräsident Herbert Hainer gegenüber der BILD klar.

Es sei wichtig, die finanzielle Situation über einen längeren Zeitraum zu beachten. Zur Gänze ausschließen will Hainer einen womöglich eintretenden Bundesliga-Rekordtransfer allerdings nicht.

"Man kann ja einmal richtig investieren, wenn für der Kader in den darauffolgenden Jahren dann nur noch Ergänzungen nötig sind – oder umgekehrt."

Leroy Sane (Manchester City) und Kai Havertz (Bayer Leverkusen) sollen auf der Münchner Einkaufliste ganz oben stehen. Gefixt sind die beiden Transaktionen aber noch lange nicht.

Aktuell wird davon ausgegangen, dass im Falle des Falles nur einer von beiden kommt.

Entscheidend sei laut Hainer, "was die Sportliche Führung für nötig erachtet, damit wir wettbewerbsfähig sind".

Erschwerend kommt der durchaus knifflige Prozess um Philippe Coutinho hinzu, der nach Leihende für 120 Millionen Euro fest vom FC Barcelona übernommen werden kann, bisher aber nicht restlos überzeugen konnte.