Joao Felix: Audio von Berater Jorge Mendes löst Riesenwirbel aus

Andre Oechsner
20.01.2022 - 14:25 Uhr
Lesedauer: 3 Minuten
Quelle: Record

Foto: ph.FAB / Shutterstock.com

Im Sommer 2019 gab Atletico Madrid die Verpflichtung von Joao Felix bekannt, der bisher aber nicht die erhoffte Entwicklung nahm. Ein in Portugal veröffentlichter Audiomitschnitt eines Gesprächs, in dem Berater Jorge Mendes verwickelt war, sorgt nun für reichlich Zündstoff.

Den erhofften Input hat Joao Felix nach seinem Wechsel zu Atletico Madrid noch nicht eingebracht. Die Rojiblancos hatten sich von dem teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte deutlich mehr erhofft, was in den letzten Monaten Wechselgerüchte zur Folge hatte. Im Gewirr um den 22-Jährigen sorgt nun eine geleakte Audioaufnahme für neuen Wirbel.

Die portugiesische Sportzeitung Record hat ein Gespräch zwischen Bruno Maruta, dem Direktor für Jugendfußball bei Felix' Ex-Klub Benfica, und Berater Jorge Mendes veröffentlicht. Dieses fand im Rahmen von behördlichen Untersuchungen statt, die wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten im Fußball durchgeführt worden waren.

"Vieira (damaliger Benfica-Präsident; Anm. d. Red.) bestand darauf, dass ich ihm Angebote über 120 Millionen vorlege, und ich habe bereits vier. Jetzt gibt es ein Problem, denn er kann nur zu einem gehen. Es gibt einen, der 120 Millionen bietet (Atletico) und einen anderen, der ihn noch ein Jahr bleiben lässt", wusste Mendes gegenüber Maruta zu berichten. "Jetzt muss er sehen, was er tun will."

Joao Felix hätte zu Manchester City wechseln sollen

Vor zweieinhalb Jahren hatten sich allerhand Topklubs um Felix' Unterschrift bemüht. Der Shootingstar ging seinerzeit den überraschenden Schritt zu Atletico. Neben dem amtierenden Spanischen Meister sollen Real Madrid, Manchester City und Manchester United im Rennen gewesen sein. Mendes war offenbar nicht wirklich angetan, als ihm Felix mitteilte, sich Atletico anschließen zu wollen.

"Das Beste für Joao Felix wäre Manchester City wegen Guardiola. Er wird die teuerste Verpflichtung im portugiesischen Fußball sein", so Mendes, der seinen Starklienten damals lieber in die Premier League transferiert hätte. Es wundert also nicht unbedingt, dass in den letzten Wochen Gerüchte um einen vermeintlichen Wechsel auf die Insel entstanden sind – wohl lanciert von Mendes.

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