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Benedikt Höwedes beschwert sich über Protz-Profis

Bundesliga-Redaktion
Dienstag, 24.09.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Benedikt Höwedes findet die aktuelle Generation von Fußballprofis zu eindimensional. Der Blick über den Tellerrand fehle ihnen.

"Bei Fußballstars dominieren Autos wie Sport- und Geländewagen die Parkplätze, an das Klima denken leider nur die wenigsten", schreibe der 31-Jährige in seiner Kolumne bei T-ONLINE und forderte: "Auch bei uns Fußballern muss ein Umdenken her. Doch aktuell ist es noch wichtiger, dass der Motor laut rattert, wenn man vom Trainingsgelände fährt, als alles andere."

Benedikt Höwedes, der aktuell bei Lokomotive Moskau unter Vertrag steht, störe das Protz-Gehabe in der Kabine und dass "die Anzahl der Pferdestärken oft noch mit der Leistungsstärke des Spielers verwechselt wird".

Der Weltmeister von 2014 habe bereits privat umgesattelt. "Mir selbst erging es ähnlich und längst ist das Lastenfahrrad, was ich vor einiger Zeit mit meiner Frau gemeinsam kaufte, unser bevorzugtes Fortbewegungsmittel mit unserem Sohn", schreibt der 44-malige Nationalspieler weiter.

Unter Höwedes weiter: "Das Auto mit einem Verbrennungsmotor, so scheint es, verkommt im urbanen Raum zu einem Relikt einer gestrigen Gesellschaft."

Daher müsse auch in der Industrie umgedacht werden, da sonst das Prädikat "Made in Germany" nicht mehr lange Bestand haben werde.

Freunde von ihm lobten es zwar noch, aber: "Genau die gleichen Leute sagen auch, dass wir bei der Digitalisierung auf dem besten Wege sind, ein Niemandsland zu werden."