Bode: "Brauchen einen Moment, um die Dinge einzuordnen"

Sportinformationsdienst
23.05.2021 - 14:53 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: FIRO/FIRO/SID/

Einen Tag nach dem zweiten Bundesliga-Abstieg von Werder Bremen hat Aufsichtsrats-Boss Marco Bode Forderungen nach schnellen Entscheidungen zurückgewiesen. "Wir brauchen einen Moment, um die Dinge einzuordnen. Wir nehmen uns Zeit, aber es geht nicht darum, einfach nur Ruhe zu bewahren", sagte der Europameister von 1996 bei Sky90.

Werder-Fans hatten nach der 2:4-Heimniederlage der Hanseaten gegen Borussia Mönchengladbach, die für die Norddeutschen den ersten Abstieg seit 41 Jahren besiegelte, lautstark den Rücktritt des Vorstands gefordert. Besonders Sport-Geschäftsführer Frank Baumann steht in der Kritik. Der Ex-Profi will aber weitermachen, betonte dieser im Doppelpass bei Sport1: "Ich bin überzeugt, dass ich in dieser Situation der Richtige für Werder Bremen bin."

Baumann weiter: "Ich bin keiner, der auf seinem Posten klebt. Wenn der Aufsichtsrat zu der Entscheidung kommt, dass wir eine Veränderung brauchen, dann werden wir im Sinne des Vereins eine sehr gute Lösung finden." Er sei allerdings davon überzeugt, "dass ich in dieser schweren Situation die richtigen Entscheidung treffen kann. Und wir brauchen jetzt schnelle Entscheidungen", so der Ex-Nationalspieler im Doppelpass.

Bode räumte ein, dass es Trainer Florian Kohfeldt im letzten Saisondrittel nicht gelungen sei, eine sportliche Wende hinzubekommen: "Der Mannschaft fehlte Robustheit im mentalen Bereich. Vielleicht hat man sich im Unterbewusstsein zu früh in Sicherheit geglaubt. Aber wenn man am Ende auf dem 17. Tabellenplatz steht, ist das auch verdient."

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