BVB-Boss zu Gerüchten um Cristiano Ronaldo: "Sind ein Fußballverein, das ist das Entscheidende"

Andre Oechsner
20.02.2023 - 08:11 Uhr
Lesedauer: 1 Minute
Quelle: kicker

Cristiano Ronaldo
War beim BVB kein Thema: Cristiano Ronaldo - Foto: Getty Images

Als Cristiano Ronaldo nach seinem schmählichen Aus bei Manchester United auf der Suche nach einem neuen Klub war, ist auch der BVB durch die Gerüchtebörse gereicht worden. Geschäftsführer Carsten Cramer erklärt, warum Spieler wie CR7 niemals nach Dortmund kommen werden.

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Al-Nassr statt Borussia Dortmund: So könnte eine ziemlich überspitzte Überschrift lauten, würde sie sich mit den Wechselstorys um Cristiano Ronaldo beschäftigen. Als der Superstar plötzlich mit dem BVB in Verbindung gebracht wurde, waren sich viele einig, dass das erstens nicht darstellbar und zweitens aus verschiedenen Gründen eher keine gute Idee wäre.

Auf die Frage des kicker, ob man nicht zucke, wenn dem BVB ein Spieler wie Ronaldo mit alle seinen Followern angeboten werde, erwidert Geschäftsführer Carsten Cramer: "Grundsätzlich: Der Wert von Borussia Dortmund hängt nicht von Social-Media-Followern ab. Wir sind ein Fußballverein, das ist das Entscheidende. Wir können im Marketingbereich die besten Ideen haben, wenn wir zu Hause 0:3 gegen Freiburg verlieren, funktioniert es nicht."

Auf den gängigsten Plattformen Twitter (108 Mio. Follower), Instagram (549 Mio.) und Facebook (161 Mio.) erreicht Ronaldo in den sozialen Medien mehr als 800 Millionen Menschen. Mit einem Transfer wie dem von Ronaldo würden dem BVB ein massiver Zugewinn von Sponsoreneinnahmen bevorstehen.

Wie Cramer in diesem Punkt ausführt, seien das allerdings nur Begleiterscheinungen: "Das A und O ist selbst bei der besten Markeninszenierung das Produkt. Wir sind gut beraten, den Sport zu flankieren und zu animieren. Wir richten das Büffet nur her. Konsumiert wird Fußball."