BVB: Das wird Sebastian Kehl intern vorgeworfen

Andre Oechsner
21.12.2022 - 07:55 Uhr
Lesedauer: 1 Minute
Quelle: Sport Bild

Sebastian Kehl steht beim BVB durchaus in der Kritik
Sebastian Kehl steht beim BVB durchaus in der Kritik - Foto: Getty Images

Borussia Dortmund und Sebastian Kehl ziehen keinesfalls ein zufriedenstellendes Fazit von der ersten Saisonhälfte. Der neue Sportdirektor scheint im innersten Kreis nicht unumstritten.

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Sebastian Kehl steht bei Borussia Dortmund zwar nicht zur Disposition. Sein erstes Halbjahr, das für die Schwarz-Gelben sportlich durchwachsen verlaufen ist, wird intern aber offenbar durchaus kritisch bewertet.

Wie die Sport Bild berichtet, wird Kehl vorgeworfen, dass er für Entscheidungen oft zu lange braucht. Dabei unterscheidet er sich von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und dem ausgeschiedenen Sportchef Michael Zorc, die sich bei Transfers mehr auf ihr Bauchgefühl verließen.

Kehl war von 2018 bis zum vergangenen Sommer als Leiter Lizenzbereich angestellt, durfte dort hinter die Kulissen und über Zorcs Schulter schauen, den er zu Beginn dieser Saison als führender sportlicher Verantwortlicher beerbte.

Innerhalb der Branche soll es außerdem für Verwunderung sorgen, dass es keine zielführenden Verlängerungsgespräche und fixe Entscheidungen in etwa bei den wichtigen Personalien Mats Hummels und Youssoufa Moukoko gibt.

Kehl soll ein Nebenmann zur Seite gestellt worden, wobei auch hier die Gespräche mit den Kandidaten eher schleppend verlaufen. Gesucht wird angeblich nach einer externen Lösung, die bereits Erfahrung bei anderen Klubs gesammelt hat.