Marco Rose wehrt sich gegen BVB-Kritik, aber: "Zu viele Rückschläge"

Andre Oechsner
21.11.2022 - 10:10 Uhr
Lesedauer: 1 Minute
Quelle: Sky

Marco Rose blickt auf seine BVB-Zeit zurück
Marco Rose blickt auf seine BVB-Zeit zurück - Foto: Getty Images

RB Leipzig ist in der Bundesliga die Mannschaft der Stunde. Das liegt unter anderem an dem neuen Trainer Marco Rose, der noch im vergangenen Sommer bei Borussia Dortmund seinen Hut nehmen musste. Noch für den BVB arbeitend, musste er viel Kritik einstecken. Sein Wirken sieht Rose selbst allerdings nicht allzu schlecht.

Für fünf Millionen Euro holte Borussia Dortmund zur Saison 2021/22 seine Wunschlösung Marco Rose. Nach einem eher durchwachsenen Jahr hatten sich die Entscheidungsträger in Brackel dazu entschieden, den Übungsleiter nach nur einem Jahr von seinen Aufgaben zu entbinden.

Während seiner Arbeitszeit in Dortmund schlugen Rose wieder und wieder hohe Wellen an Kritik entgegen. Gegenüber Sky verteidigt der 46-Jährige nun seine verrichtete Arbeit und führt im Zuge dessen einige Argumente auf, die für ihn sprechen.

Er sei zwar mit dem Ziel, mit den Dortmunder Borussen Meister zu werden, nach Westfalen geholt worden, so Rose. Trotzdem sei nicht alles schlecht gewesen. Der BVB habe unter seiner Regie "mit 69 Punkten eine sehr ordentliche Bundesligasaison gespielt" und "die meisten Tore der Bundesliga-Vereinsgeschichte von Borussia Dortmund geschossen", führt Rose als Argumente für sich auf. Dennoch sei nicht alles nach Plan verlaufen.

Mit dem BVB "nicht alles auf den Platz gebracht"

"Wir hatten zu viele Phasen, in denen wir nicht alles auf den Platz gebracht haben, was wir auf den Platz bringen wollten", so der jetzige Coach von RB Leipzig, der von "zu vielen kleinen Rückschlägen" spricht. Ein Nachtreten kommt dem 46-Jährigen allerdings nicht in den Sinn.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte sich erst vor Kurzem sehr positiv über die Zusammenarbeit mit Rose geäußert. Der tut es seinem ehemaligen Chef gleich: "Ich war sehr gerne in Dortmund und habe mich dort sehr, sehr wohlgefühlt. Ich habe mit tollen Menschen zusammengearbeitet, hatte einen guten Draht zur Truppe und habe auch jetzt noch Kontakt."

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