Gladbach-Trainer Daniel Farke druckst beim Thema Julian Weigl

Andre Oechsner
12.08.2022 - 06:13 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten

julian weigl
Foto: Maciej Rogowski Photo / Shutterstock.com

Borussia Mönchengladbach dürfte in den kommenden gut zwei Wochen Transferzeit noch den ein oder anderen Transfer tätigen. Zum medial gehandelten Julian Weigl will Daniel Farke keinen klaren Kommentar abgeben.

Daniel Farke lässt nicht eindeutig erkennen, ob er künftig mit Julian Weigl zusammenarbeiten möchte. "Namen kommentieren wir generell nicht. Es ist nicht unser Stil, über Spieler zu sprechen, die bei anderen Klubs unter Vertrag stehen", sagte der Trainer von Borussia Mönchengladbach während der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel gegen Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr).

Was bei der weiteren Ausführung seiner Antworten aber definitiv durchsickert: Farke möchte neben einem Stürmer einen Spieler für das zentrale Mittelfeld. Farke sei froh, dass Kouadio Kone beim erfolgreichen Auftakt gegen die TSG Hoffenheim (3:1) 90 Minuten durchgehalten habe: "Es ist keine Ideallösung, wenn ein Spieler ohne große Vorbereitung direkt im ersten Spiel auf dem Feld steht, weil unsere Alternativen nicht so breit gestreut sind. Von daher würde uns ganz bestimmt auch ein Spieler für diese Positionen noch guttun."

Weigl bewegt sich schon seit etwas längerer Zeit im Gladbacher Kosmos, Benfica will den 26-Jährigen trotz bis 2024 laufenden Vertrags abgeben. Farke kennt ihn noch gut aus seiner Zeit bei Borussia Dortmund und soll große Stücke auf Weigl halten.

Gladbachs Sportchef Roland Virkus soll aktuell alle Möglichkeiten ausloten, um einen Transfer doch noch über die Bühne zu bringen, da Farke Weigl laut Sky unbedingt in seiner Mannschaft haben möchte. Der Übungsleiter weiß aber auch: "Unsere finanziellen Möglichkeiten sind eingeschränkt."

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