Bundesliga: Hodentumor-Diagnose bei Boetius

Sportinformationsdienst
22.09.2022 - 12:52 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten

Auch bei Boetius (l.) wurde ein Hodentumor entdeckt
Auch bei Boetius (l.) wurde ein Hodentumor entdeckt - Foto: FIRO/FIRO/SID/

Wie Hertha BSC mitteilte, ist bei Jean-Paul Boetius am Mittwoch bei einer urologischen Untersuchung ein Tumor im Hoden entdeckt worden.

Die nächste Hodentumor-Diagnose in der Fußball-Bundesliga: Wie Hertha BSC am Donnerstag mitteilte, ist bei Mittelfeldspieler Jean-Paul Boetius (28) am Mittwoch bei einer urologischen Untersuchung ein Tumor im Hoden entdeckt worden, der operativ entfernt werden muss. Nach Timo Baumgartl (Union Berlin), Marco Richter (Hertha) und Sebastien Haller (Dortmund) ist es seit dem Frühjahr bereits der vierte Fall in der Bundesliga. 

Boetius war im Sommer von Mainz 05 nach Berlin gewechselt, der Niederländer kam für die Hertha in dieser Saison in sechs von sieben Bundesligapartien zum Einsatz. Sein ehemaliger Verein und viele weitere, darunter Union und Borussia Dortmund, sendeten Boetius in den Sozialen Netzwerken Genesungswünsche. Hertha-Präsident Kay Bernstein schrieb bei Twitter: "Wenn das Gehirn nicht glauben will, was die Ohren hören. Familie ist immer bei Dir! Positiv denken, das Beste hoffen, kämpfen und schnell gesund werden!"

Wie die Hertha mitteilte, fällt Boetius auf unbestimmte Zeit aus. "Wir sind voller Hoffnung und Zuversicht, dass Jean-Paul wieder gesund wird und schnellstmöglich in unseren Kreis zurückkehrt", sagte Geschäftsführer Fredi Bobic: "Bis zu seiner Rückkehr bekommt er von uns jede erdenkliche Unterstützung. Wir werden als Hertha-Familie eng zusammenstehen und wünschen ihm nur das Beste."

Boetius' Teamkollege Richter war nach erfolgreicher Operation zuletzt wieder in der Liga aufgelaufen, auch Baumgartl hatte nach einer Chemotherapie am vergangenen Wochenende sein Comeback gefeiert.

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