Champions-League-Reform: Napoli-Boss Aurelio De Laurentiis macht radikalen Vorschlag


14.05.2022 - 10:40 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: Antonio Balasco / Shutterstock.com

Die Champions League wird ab 2024 in einer neuen Form an den Start gehen. Statt wie bisher in acht Vierergruppen wird zukünftig nach dem Schweizer Modell gespielt. Präsident Aurelio De Laurentiis vom SSC Neapel ist nicht überzeugt und macht einen anderen Vorschlag.

Aurelio De Laurentiis hat sich als Gegner der von Juventus Turin, Barcelona und Real Madrid gewollten Super League positioniert - und seine Haltung gegenüber Juve-Präsident Andrea Agnelli verkündet.

"Ich war einer der ersten, der Andrea Agnelli angerufen hat, um ihm zu sagen, dass er einen Fehler gemacht hat. Ich sage nein zur Super League, aber ich sage auch nein zu der aktuellen Champions League", so der Medienunternehmer.

Die Königsklasse wird ab 2024 mit 36 Teams absolviert. Alle Vereine sind in einer Liga vertreten, es gibt keiner Vierer-Vorrundengruppen mehr. Jeder Klub trägt in der Vorrunde acht Spiele gegen acht unterschiedliche Gegner aus (vier Heimspiele, vier Auswärtsspiele), die Kontrahenten werden aus vier Setztöpfen zugelost.

Aurelio De Laurentiis hat einen anderen Vorschlag, würde zwei große Gruppen an den Start bringen. "Ich würde den Wettbewerb mit zwei Gruppen aus 25 Mannschaften organisieren: in der ersten spielen die fünf besten Teams aus den fünf besten Meisterschaften. In der anderen die 25 Meister aus den anderen Ligen", erklärte der Napoli-Patron.

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