Paris Saint-Germain

Emery über Kylian Mbappe: Real Madrid, sonst nichts

Ligue 1-Redaktion
Donnerstag, 23.05.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: Vlad1988 / Shutterstock.com

Als Unai Emery noch das Zepter bei Paris St. Germain geschwungen hatte, fand auch Kylian Mbappe den Weg zum Scheich-Klub. Hierfür war aber heftige Überzeugungsarbeit notwendig, da der Ligue 1-Star nur Augen für Real Madrid hatte.

Kylian Mbappe hatte im Sommer 2017 einige Verehrer. Unter anderem Real Madrid machte dem damals noch bei der AS Monaco unter Vertrag stehenden Youngster heftige Avancen. Der damals noch bei Paris St. Germain angestellte Trainer Unai Emery kann sich noch gut daran erinnern.

"Als ich bei PSG war, mussten wir Mbappe und seinen Vater davon überzeugen, zu uns zu kommen. Kylian wollte zu Real Madrid wechseln und er hatte auch die Möglichkeit, nach Barcelona zu gehen. Aber er wollte einzig zu Real", vergegenwärtigt Emery im Gespräch mit CADENA SER.

Bekanntermaßen überzeugte PSG Mbappe aber doch noch von einem Engagement an der Seine, das  aufgrund der Vorschriften des Financial Fairplay vorerst als einjährige Ausleihe festgezurrt wurde.

"Wir haben unser Angebot erhöht und ihm gezeigt, dass das Projekt des Vereins gut ist", erklärt Emery, wie Mbappe trotz einer Vielzahl an Interessenten unter den Eiffelturm geholt werden konnte. Für die Sockelablöse von 135 Millionen Euro wurde Mbappe schließlich fest unter Vertrag genommen.

Die Mühen haben sich gelohnt: In zwei PSG-Saisons steuerte Mbappe überragende 59 Tore und 32 Vorlagen bei. Zum einem großen Coup außerhalb des Landes hat es in diesem Zeitraum dennoch nicht gereicht.

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