Probleme beim vierten Hebel: Spielt am Samstag gar kein Barça-Neuzugang?

Andre Oechsner
12.08.2022 - 06:32 Uhr
Lesedauer: 3 Minuten
Quelle: Deportes COPE

robert lewandowski
Foto: Mikolaj Barbanell / Shutterstock.com

Der FC Barcelona hat es in seiner wirtschaftlich prekären Situation zwar fertiggebracht, hochkarätige Neuzugänge zu tätigen, diese bisher aber noch nicht alle für den Spielbetrieb melden können. Mit Blick auf den Start in die neue Saison droht offenbar das Worst-Case-Szenario.

Der FC Barcelona hatte vor einem Start in die neue Saison wohl noch sie so große Bauchschmerzen. Aber nicht aus sportlicher, sondern finanzieller Sicht. Barça ist es momentan nicht möglich, alle Neuzugänge für den Spielbetrieb zu registrieren. Auf dem Weg dorthin ist es scheinbar zu Komplikationen gekommen.

Laut Deportes COPE sind beim Erschließen der nächsten Geldquelle in letzter Minute Probleme aufgetreten. Dabei handelt es sich um den vierten "Finanzhebel", der umgelegt werden sollte – mit weiteren 24,5 Prozent, die von den Barça-Studios verkauft werden sollen. Ins Detail geht das Radioprogramm dabei nicht, wird aber recht deutlich.

Sollten die weiteren 100 Millionen Euro, die durch die Maßnahme freigeschaltet würden, nicht generiert werden können, würde Barça die meisten der Neuzugänge nicht für den LaLiga-Start am Samstag (21 Uhr) gegen Rayo Vallecano melden können. Es steht also tatsächlich der Super-GAU bevor.

Sieben Barça-Spieler sollen noch nicht registriert sein

Zu den Spielern, die nicht antreten dürften, gehören mutmaßlich Andreas Christensen und Franck Kessie sowie Robert Lewandowski, Raphinha und Jules Kounde. Außerdem sind nach aktuellem Ermessen die Vertragsverlängerungen mit Sergi Roberto und Ousmane Dembele noch nicht bei der Liga gemeldet worden. Die Nervosität innerhalb des Vereins sei bezüglich der noch ausstehenden Anmeldungen extrem angewachsen, heißt es.

Laut Deportes COPE hat Barça bis vier Stunden vor Anpfiff des ersten Meisterschaftsspiels Zeit, um alle Neuzugänge zu registrieren und innerhalb des Klubs steigt zwar die Nervosität. Alles in allem seien die Entscheidungsträger um Präsident Joan Laporta dennoch zuversichtlich, die nötigen Maßnahmen rechtzeitig umsetzen zu können.

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