Matthijs de Ligt: Qualität und Ehrgeiz bei Juve geringer als beim FC Bayern

Kevin Richau
21.09.2022 - 21:25 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten

matthijs de ligt
Foto: Fabrizio Andrea Bertani / Shutterstock.com

In einem WM-Jahr gehen die meisten Nationalspieler in der Regel kein Risiko ein. Attraktive Angebote von anderen Vereinen werden häufig ausgeschlagen. Zu groß ist die Angst vor dem Verlust des Stammplatzes. Matthijs de Ligt (23) tickt da anders – und wurde für seinen Mut belohnt. Seinen Abschied von Juventus Turin begründet der Nationalverteidiger indes damit, dass bei Bayern mehr Ehrgeiz habe, die Champions League zu gewinnen.

Matthijs de Ligt ist nach seinem holprigen Start beim FC Bayern vollständig angekommen. "Von den vergangenen acht Spielen habe ich sechs komplett gespielt", zählte der Neuzugang beim Rundfunksender NOS auf. "Ich bin also sehr zufrieden mit meiner Spielzeit und dem Verlauf der ersten beiden Monate."

De Ligt war im Sommer für 67 Mio. Euro von Juventus Turin an die Isar gewechselt. Von seinem Transfer erhofft er sich unter anderem bessere Chancen im Hinblick auf die WM-Nominierung in zwei Monaten. "Bayern München ist näher an der Philosophie dessen, was der Bondscoach auf dem Platz will."

"Bei Juve ein bisschen weniger"

Der Transfer zum deutschen Rekordmeister bedeutet in den Augen des Innenverteidigers aber auch einen Qualitätssprung. "Juventus ist eine sehr gute Mannschaft. Ich denke nur, dass die Bayern von der Auswahl und vom Ehrgeiz alles haben, um die Champions League zu gewinnen. Ich hatte das Gefühl, dass es bei Juve ein bisschen weniger war", so De Ligt.

Wie im Verein gilt der Abwehrspieler auch in der Nationalmannschaft als gesetzt, führte die Niederländer im Juni dieses Jahres sogar gegen Wales (3:2) als Kapitän aufs Feld. Für die bevorstehenden Aufgaben in der Nations League gegen Polen (22. September) und Dänemark (25. September) wurde De Ligt wenig überraschend erneut von Bondscoach Louis van Gaal (71) nominiert.

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