Julian Nagelsmann springt Sadio Mane zur Seite

Kevin Richau
02.11.2022 - 18:59 Uhr
Lesedauer: 1 Minute

Sadio Mane
Foto: Getty Images

Das letzte Champions-League-Gruppenspiel zwischen dem FC Bayern und Inter Mailand (2:0) wurde von einer vermeintlichen Fehlentscheidung überschattet. Beim Stand von 0:0 verwehrte der Schiedsrichter den Gästen einen Handelfmeter. Für Glückspilz Sadio Mane (30) alternativlos.

Der Senegalese fälschte in der siebten Minute einen Volleyschuss von Inters Nicolo Barella (25) zur Ecke ab. In der Wiederholung wurde deutlich, dass Mane den Ball mit den Händen, die er sich schützend vor das Gesicht hält, berührt. Nachdem der VAR eingegriffen hatte, rechneten wohl alle Zuschauer mit dem fälligen Elfmeter-Pfiff, der jedoch ausblieb.

Mane kann die Entscheidung des Unparteiischen nachvollziehen. "Wenn ich die Hände nicht hochnehme, gehe ich ins Krankenhaus. Das ist kein Elfmeter!", zitierte Sport1 den Linksaußen nach dem Match. Fakt ist: In ähnlichen Fällen haben die Schiedsrichter nicht so viel Rücksicht auf die Gesundheit der Spieler genommen und gnadenlos auf den Punkt gezeigt.

Julian Nagelsmann springt Sadio Mane zur Seite

Unterstützung erhielt Mane auf der anschließenden Pressekonferenz von Julian Nagelsmann (35). "Man kann über den Videobeweis immer diskutieren, aber er schaut sich die Szene aus 18 Perspektiven an und wenn er sagt, es ist kein Hand, dann ist es kein Hand . Und dann ist es auch kein Glück, sondern einfach die Regel", erklärte der Bayern-Trainer, der gleichzeitig zugab, bei Handelfmetern nicht mehr durchzusteigen.

Trotz der umstrittenen Strafstoßentscheidung kam es nach der Partie zu keinen ausgedehnten Wortgefechten mit den Unparteiischen, weil der letzte Gruppenspieltag für keines der beiden Teams von Bedeutung war. Den Bayern war die Tabellenführung vor dem Anpfiff ebenso wenig zu nehmen wie den Mailändern der zweite Rang, der das Einziehen ins Achtelfinale garantiert.

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