Robert Lewandowski warnt FC Bayern vor Zwangsverbleib

Kevin Richau
08.06.2022 - 16:01 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten
Quelle: abendzeitung-muenchen.de

Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Hasan Salihamidzic war am Dienstag darum bemüht, die Wogen im Streit mit Robert Lewandowski zu glätten. Angeblich habe ein klärendes Gespräch stattgefunden. Die neusten Aussagen des Polen lassen allerdings vermuten, dass der Sportvorstand nicht vollends zu ihm durchgedrungen ist.

Gegenüber BILD erwähnte Salihamidzic ein Telefonat, das er mit dem abwanderungswilligen Stürmer geführt hat. "Wir haben uns unter anderem auch über seine öffentlichen Äußerungen unterhalten. Ich habe ihm unseren Standpunkt zu seiner Vertragssituation klar erklärt", erklärte der Ex-Profi.

Obwohl Lewandowski noch bis 2023 Spieler des FC Bayern München ist, drängt der Angreifer vermehrt und medienwirksam auf seinen Verkauf. Sein Wunschziel ist der FC Barcelona, der sein Interesse schon deutlich ausgewiesen hat.

Lewandowski nutzte ebenfalls ein BILD-Interview, um seine Beweggründe zu erläutern. "Veränderungen gehören zum Leben des Vereins und des Spielers dazu", betont Lewy. Der 33-Jährige unterstrich, dass er dem Deutschen Rekordmeister nicht feindlich gegenübersteht. Dafür habe er seit 2014 eine zu tolle Zeit an der Säbener Straße verlebt.

Sollten ihm die Münchener jetzt Steine in den Weg legen, würde dies in seinen Augen ein falsches Signal an zukünftige Transferziele senden. "Welcher Spieler will dann noch zum FC Bayern kommen, wenn er weiß, dass ihm so etwas passieren könnte?", mahnte Lewandowski.

Die Vereins-Bosse würden ihren langjährigen Torjäger – Stand jetzt – im nächsten Jahr trotzdem lieber ablösefrei abgegeben, als in der nächsten Saison schon auf ihn zu verzichten. Signalwirkung hin oder her.

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