Matthijs de Ligt: Diese Hürden brachte sein Transfer mit sich

Kevin Richau
15.08.2022 - 09:40 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten
Quelle: De Telegraaf

matthijs de ligt
Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com

Für Außenstehende wurde der Wechsel von Matthijs de Ligt (23) zum FC Bayern relativ schnell abgewickelt – speziell im Vergleich zur Saga um Robert Lewandowski (33). Hinter den Kulissen musste der Verteidiger aber lange um seinen Transfer bangen.

Wie de Ligt gegenüber De Telegraaf verriet, gab es vor der Vertragsunterschrift in München noch allerlei Unwägbarkeiten. "Die größte Frage war, ob es den Vereinen gelingen würde, eine Einigung zu erzielen. Corona hat finanziell für Einschnitte gesorgt, Bayern hatte bereits drei Spieler gekauft und Juventus sah in mir eine tragende Säule, die sie nicht einfach so verkaufen wollten."

Juventus Turin ließ sich letztlich durch eine Ablösesumme in Höhe von 67 Mio. Euro erweichen, die im Idealfall um weitere zehn Mio. Euro anwachsen könnte. De Ligt erklärte den Verantwortlichen der Alten Dame überdies, wie gerne er zum deutschen Rekordmeister wechseln würde.

"Zum Glück haben sich die Vereine schließlich geeinigt", schilderte der Niederländer happy. "Bayern gehört nach meiner Ansicht zu den vier besten Klubs der Welt." Der Abwehrmann, der es gewohnt ist, gesetzt zu sein, nimmt seinen temporären Status als Joker deshalb vorerst gelassen hin. Dies gehöre alles zum Plan.

"Die Trainer haben mir gesagt, dass sie mich erst einmal im Training haben wollen, damit ich das mitbringe, was von einem Verteidiger beim FC Bayern erwartet wird." De Ligt ist zuversichtlich, seine Einsatzzeiten durch das Anheben seines Fitnesslevels zu steigern.

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