Nach Lewandowski-Schock: Statistik macht Bayern gegen PSG Hoffnung

Tobias Krentscher
07.04.2021 - 09:19 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Bayern München muss bis zu vier Wochen ohne Robert Lewandowski auskommen. Unter anderem im Champions-League-Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain muss er zuschauen. Doch die Statistik zeigt: Der Rekordmeister kann es auch ohne Lewy.

Der Ausfall von Robert Lewandowski ist zweifelsohne eine Schwächung für Bayern München. Der Pole hat in dieser Bundesliga-Saison schon 35 Tore erzielt. In der Königsklasse netzte er in sechs Spielen fünfmal ein.

Ausgerechnet jetzt, in der entscheidenden Saisonphase, fällt Lewandowski aus. Gegen Vorjahresfinalist PSG ist der Torschützenkönig nicht mit an Bord.

Die gute Nachricht für Bayern: Lewandowskis Ausfälle konnten bisher gut kompensiert werden. Das zeigt ein Blick in die Statistik. 25-mal musste der Rekordmeister ohne Lewandowski ran, 19-mal ging man als Sieger vom Feld, nur zwei Niederlagen setzte es.

Allerdings: Eine der Pleiten war überaus wichtig. Im April 2017 verlor der FCB das Viertelfinal-Hinspiel gegen Real Madrid 1:2, Thomas Müller konnte den Polen nicht ersetzen. Bayern schied nach Verlängerung aus.

Dass es der FCB aber auch in "großen" Spielen ohne den Weltfußballer kann, zeigte sich am vergangenen Wochenende beim 1:0-Auswärtserfolg im Spitzenspiel der Bundesliga gegen RB Leipzig. Als Torjäger sprang Leon Goretza in die Bresche.

Am Mittwochabend müssen Goretzka und Co. im Viertelfinal-Hinspiel gegen PSG zeigen, dass es auch international ohne Lewy zu großen Erfolgen reicht.

Neben Lewandowski fallen auch Roca, Serge Gnabry und Corentin Tolisso aus. Gegner PSG muss auf Marco Verratti, Juan Bernat, Mauro Icardi, Alessandro Florenzi, Layvin Kurzawa und Leandro Paredes verzichten.

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