Robert Lewandowski: FC Bayern reagiert nicht auf Verlängerungsgesuch – Wechsel im Sommer?

Andre Oechsner
13.10.2021 - 08:23 Uhr
Lesedauer: 3 Minuten
Quelle: Sport Bild

Foto: Passion2Press / imago images

Dass Hasan Salihamidzic vor Kurzem öffentlich hymnisch von Erling Haaland gesprochen hat, soll bei Robert Lewandowski großes Unbehagen ausgelöst haben. Eine erste Verlängerungsanfrage ließ der FC Bayern angeblich unbeantwortet. Kommt es zur Trennung im Sommer?

Nach dem Verständnis von Robert Lewandowski (33) liegen momentan einige Gründe vor, die beim Superstar des FC Bayern für schlechte Laune sorgen. Laut der Sport Bild ist er verärgert darüber, dass ihm in Fürth kein Tor gelungen war und ihm so Gerd Müllers nächster Rekord verwehrt wurde. Müller jubelte einst 16 Ligaspiele am Stück, Lewandowski bleibt nun zunächst bei 15.

Innerhalb des Teams soll sich der Topangreifer sogar über mangelnde Spieleinbindung sowie fehlende Zuspiele beschwert haben. Auch Hasan Salihamidzic trug jüngst zu Lewandowskis Stimmungstief bei, als er im Doppelpass bei Sport1 von Erling Haaland schwärmte, der als potenzieller Lewandowski-Erbe gehandelt wird. "60 Spiele, 60 Tore, da muss man hinschauen, sonst wären wir ja Vollamateure", erklärte Salihamidzic.

Der FC Bayern ist grundsätzlich bereit, den 2023 auslaufenden Vertrag mit Lewandowski zu verlängern. Den richtigen Zeitpunkt für einen ersten Austausch diesbezüglich sieht man im Münchner Lager dafür aber offenbar noch nicht.

Robert Lewandowski: FC Bayern ließ Anfrage unbeantwortet

Vor mehreren Wochen, so berichtet es die Sport Bild, ist Lewandowskis Berater Pini Zahavi lose wegen einer möglichen Verlängerung bei den Bayern-Bossen vorstellig geworden. Die FCB-Chefetage soll sein Gesuch aber unbeantwortet gelassen haben. Ein Abschied im Sommer kommenden Jahres sei für den Weltfußballer inzwischen nicht mehr ausgeschlossen.

Zahavi weiß, dass sich noch einige Türen öffnen werden. So sucht Manchester City noch nach einem neuen Angreifer und auch Paris Saint-Germain ist im Zuge des wohl bevorstehenden Abgangs von Kylian Mbappe zum Handeln gezwungen. Lewandowskis Position ist also nicht die schlechteste.

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