Zoff um Robert Lewandowski: Uli Hoeneß mit Drohung?

Kevin Richau
05.06.2022 - 18:01 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten
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Foto: daykung / Shutterstock.com

Robert Lewandowski würde den FC Bayern am liebsten schon in diesem Sommer verlassen. Noch ist der Pole vertraglich aber an seinen Arbeitgeber gebunden. Auf diese Formalität machte der Ehrenpräsident des deutschen Meisters abermals aufmerksam.

Die Verantwortlichen an der Säbener Straße haben seit geraumer Zeit die Lust daran verloren, über einen möglichen Wechsel Lewandowskis zu sprechen. Ehrenpräsident Uli Hoeneß war nicht einmal auf einer Feier in einem Münchener Restaurant vor diesem Thema sicher.

Nach Informationen der BILD erstickte der 70-Jährige die Diskussion gleich im Keim. "Ich freue mich auf sein erstes Training im Juli bei Bayern!", stellte der langjährige Bayern-Boss klar. Klingt beinahe wie eine Drohung.

Gepfefferte Worte hatte Hoeneß schon 2010 im Gepäck, als die Rede zum ersten Mal vom Paragraph 17 der FIFA war, der derzeit mit Robert Lewandowski in Verbindung gebracht wird. "Wenn irgendeiner der großen Klubs versucht, Paragraph 17 zu ziehen, dann ist die Hölle los", versprach der langjährige Bayern-Manager damals in Bezug auf Franck Ribery. "Das würde ich keinem Verein der Welt raten."

Der sagenumwobene Paragraf erlaubt es Spielern über 28 Jahren, ihren langfristigen Kontrakt nach drei Jahren einseitig aufzulösen. Lewandowski unterschrieb seinen letzten Vierjahresvertrag im August 2019. In zwei Monaten könnte die Spielerseite somit Gebrauch vom Paragraph 17 machen, um einen Transfer zum FC Barcelona zu erzwingen. Trotz der Drohungen von Uli Hoeneß wären den Bayern-Verantwortlichen die Hände gebunden.

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