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Forderungen in Energiekrise: Neuendorf besucht Kanzleramt

Sportinformationsdienst
16.08.2022 - 11:44 Uhr
Lesedauer: 1 Minute

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Foto: AFP/SID/DANIEL ROLAND

DFB-Präsident Bernd Neuendorf nimmt zum Meistern der Energiekrise im Fußball die Politik in die Pflicht. Für einen Austausch über die Probleme der 24.500 organisierten Vereine besucht der 61-Jährige am kommenden Dienstag (23. August) im Bundeskanzleramt mit Wolfgang Schmidt den Bundesminister für besondere Aufgaben. Bereits zuvor richtete sich der Deutsche Fußball-Bund mit drei klaren Forderungen an die Bundesregierung. 

Dabei geht es um das Vermeiden der Schließung von Sportstätten, kurzfristige Finanzhilfen für Vereine und Kommunen sowie eine langfristige Investitionsoffensive für Sportstätten. Dies geht aus einem von allen 21 Landesverbänden unterschriebenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundesinnenministerin Nancy Faeser sowie Wirtschafts- und Energieminister Robert Habeck hervor. 

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine hatte zu starken Preissteigerungen bei Strom und Heizmaterialien geführt, unter denen der organisierte Sport enorm leidet. Vielen Vereinen würden laut DFB "finanzielle Notlagen" drohen. Außerdem befürchtet der Verband wie schon in der Pandemie die "undifferenzierte Schließung" von Sportanlagen durch Kommunen. 

Der DFB kündigte an, seinen Vereinen mögliche Hilfestellungen zur Nachhaltigkeit und insbesondere zum aktiven Energiesparen zu geben. 

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