Fürth und Trainer Schneider mit erhofftem Befreiungsschlag

Sportinformationsdienst
18.09.2022 - 15:31 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten

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Foto: AFP/SID/CHRISTOF STACHE

Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth ist der erhoffte Befreiungsschlag gelungen - und das ausgerechnet gegen den bisherigen Tabellenführer. Das Kleeblatt gewann nach zuvor acht sieglosen Spielen gegen den SC Paderborn verdient mit 2:1 (1:0) und verschaffte sich vor der Länderspielpause etwas Ruhe. Der ersehnte erste Saisonerfolg war vor allem für Trainer Marc Schneider enorm wichtig, der Stuhl des Schweizers hatte bereits bedenklich gewackelt.

Damian Michalski erzielte in der 42. Minute den Führungstreffer. Dennis Srbeny (49.) gelang der Ausgleich, ehe Branimir Hrgota (73.) zum umjubelten 2:1 traf. Fürth gab die Rote Laterne an Magdeburg ab, für Paderborn war die zweite Saisonniederlage ein Rückschlag im Kampf um die vorderen Plätze.

Fürth zeigte sich fokussiert, kämpferisch und zielstrebig. Das Dilemma war zunächst aber wieder einmal die Chancenverwertung. So etwa bei Dickson Abiama, der das Kunststück fertig brachte, den Ball vor dem leeren Tor an die Latte zu schießen (20.). Michalski sorgte per Kopf für die Erlösung, das 1:0 kurz vor der Pause war hochverdient.

Die Freude währte aber nicht lange. Nach dem Wechsel erhöhte Paderborn den Druck und wurde schnell belohnt. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin - bis zu Hrgotas Drehschuss ins Glück.

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