Fürth verharrt im Tabellenkeller - und holt Zorniger

Sportinformationsdienst
23.10.2022 - 15:53 Uhr
Lesedauer: 3 Minuten

Alexander Zorniger erhält einen Vertrag bis 2024
Alexander Zorniger erhält einen Vertrag bis 2024 - Foto: FIRO/FIRO/SID/

SpVgg Greuther Fürth hat in der 2. Liga einen Schritt aus dem Tabellenkeller verpasst, ist aber auf der Suche nach einem Trainer fündig geworden.

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Erstliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth hat in der 2. Fußball-Bundesliga einen Schritt aus dem Tabellenkeller verpasst, ist aber immerhin auf der Suche nach einem Trainer fündig geworden. Die Franken gaben am Sonntag nach dem 1:3 (0:2) beim 1. FC Heidenheim die Verpflichtung von Alexander Zorniger bis 2024 bekannt.

Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Marc Schneider rutschte das Kleeblatt nach zuvor vier Partien ohne Niederlage in Folge auf den letzten Platz. "Die Mannschaft hat in der ersten Halbzeit einfach alles vermissen lassen", bemängelte Fürth-Manager Rachid Azzouzi.

Ändern soll das jetzt der neue Trainer. "Alexander Zorniger ist ein sehr erfahrener Trainer, mit einer klaren Philosophie, weiß aber auch, was in unserer aktuellen Situation gefragt ist", sagte Azzouzi. "Es geht in den nächsten Wochen darum, die Mannschaft so schnell wie möglich mit der hochintensiven Spielweise vertraut zu machen, für die ich auch stehe", sagte Zorniger.

Währenddessen richten die nun viertplatzierten Heidenheimer dank der Tore von Kapitän Patrick Mainka (9.), Tim Kleindienst (33.) und Jan-Niklas Beste (56., Handelfmeter) ihre Blicke weiter auf die Liga-Spitzengruppe. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Branimir Hrgota (52.) war für die Fürther zu wenig.

Der Großteil der 8130 Zuschauer in der Heidenheimer Arena hatte früh Grund zum Jubeln. Nach einer Ecke von Beste kam Mainka völlig ungestört zum Abschluss und köpfte ins lange Eck ein. Die Gäste aus Fürth, die nach der Trennung von Schneider von Interimstrainer Rainer Widmayer betreut wurden, waren im Anschluss durchaus um eine Reaktion bemüht, verpassten es jedoch, Gefahr zu entfalten.

Stattdessen blieb Heidenheim die Mannschaft mit den besseren Chancen und erhöhte unter reichlicher Mithilfe der Fürther Hintermannschaft durch Kleindienst. Jegliche nach dem Treffer von Hrgota aufkommende Hoffnung erstickte Beste nach einer aus Fürther Sicht durchaus harten Elfmeter-Entscheidung im Keim.