Gegen Ex-Klub BVB: Gelungenes Rose-Debüt bei RB Leipzig

Sportinformationsdienst
10.09.2022 - 17:28 Uhr
Lesedauer: 4 Minuten

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Foto: AFP/SID/INA FASSBENDER

Den Ex-Klub geärgert, das Debüt in der Heimatstadt mit Bravour gemeistert: Marco Rose hat in seinem ersten Spiel als Trainer von RB Leipzig die sofortige Trendumkehr beim kriselnden DFB-Pokalsieger eingeleitet. Die Leipziger gewannen am 6. Spieltag das unterhaltsame Duell gegen Roses Ex-Klub Borussia Dortmund mit 3:0 (2:0) und feierten den dringend benötigten zweiten Saisonsieg.

Laufbereitschaft, Einsatz, Spielfreude - vier Tage nach der schmachvollen Champions-League-Pleite gegen Schachtar Donezk (1:4) zeigte sich RB unter dem neuen Coach bereits deutlich verbessert. Willi Orban per Kopf (6.), Dominik Szoboszlai per sehenswertem Weitschuss (45.) und Amadou Haidara (84.) trafen für die Sachsen. Der BVB kassierte mit der zweiten Saisonniederlage einen Dämpfer im Kampf um die Tabellenführung.

Der gebürtige Leipziger Rose - seit Donnerstag im Amt - hatte bis zum Ende der Vorsaison die Dortmunder trainiert. Vor dem Anpfiff begrüßte der 45-Jährige mehrere Mitarbeiter auf der BVB-Bank. 

Bei RB beförderte Rose Spielmacher Emil Forsberg zurück in die Startelf. Anders als zuletzt unter Vorgänger Domenico Tedesco rückte Nationalspieler Werner ins Sturmzentrum zurück. Beim BVB stand Niklas Süle erstmals in der Bundesliga-Startelf. Torhüter Alexander Meyer kam nach seinem Champions-League-Debüt unter der Woche zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz.

Meyer blieb in der Champions League gegen den FC Kopenhagen (3:0) ohne Gegentreffer. In Leipzig musste er früh hinter sich greifen. Der BVB hatte zwar den besseren Start erwischt, wirkte zunächst gefestigter und spielerisch überlegen. Dann aber hauchte ein Standard Leipzig neues Leben ein.

Nach einer Ecke entwischte Orban Nationalspieler Nico Schlotterbeck und köpfte aus rund 14 Metern wuchtig ein. Beflügelt von dem Befreiungsschlag suchte RB weiter die Offensive. Szoboszlai (8.) ging bei seiner Direktabnahme nicht voll ins Risiko.

Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Teams nach Ballgewinnen im Mittelfeld schnell umschalteten. Leipzig suchte dabei häufig den schnellen Werner, der in seinen Aktionen aber meist unglücklich agierte. Auch beim BVB fand der letzte Pass sein Ziel nur selten. RB hatte insgesamt die besseren Aktionen. Die größte Chance vergab Werner freistehend (44.), kurz darauf bewarb sich Szoboszlai aus etwa 25 Metern für das Tor des Monats.

Nach dem Seitenwechsel behielt Leipzig die Kontrolle. Vor allem über die linke Seite um den starken David Raum kam RB zu guten Offensivaktionen. Voll ins Risiko ging Leipzig aber nicht. Dortmund tat sich im eigenen Ballbesitz schwer. Anthony Modeste (63.) vergab eine der wenigen guten Chancen. Joker Haidara machte alles klar.

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