Iran: Leverkusens Azmoun führt WM-Aufgebot an

Sportinformationsdienst
14.11.2022 - 13:51 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten

Sardar Azmoun (r.) steht im WM-Aufgebot des Iran
Sardar Azmoun (r.) steht im WM-Aufgebot des Iran - Foto: AFP/SID/FARSHAD ABBASI

Angreifer Sardar Azmoun (27) vom Bundesligisten Bayer Leverkusen steht trotz seiner Wadenverletzung im Aufgebot des Iran für die Fußball-WM in Katar.

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Angreifer Sardar Azmoun (27) vom Bundesligisten Bayer Leverkusen steht trotz seiner Wadenverletzung im 25-köpfigen Aufgebot des Iran für die Fußball-WM in Katar (20. November bis 18. Dezember). Azmoun hat seit Ende September kein Spiel mehr bestritten und und kämpft darum, für das erste Turnierspiel gegen England am 21. November fit zu werden. 

Azmoun hatte zuletzt bei mehreren Gelegenheiten seine Unterstützung für die Demonstrationen im Iran zum Ausdruck gebracht und sich damit mit dem Mullah-Regime in seiner Heimat angelegt. Bei den Protesten im Iran, die durch den Tod der 22-jährigen Mahsa Amini ausgelöst wurden, sind bisher Hunderte von Menschen getötet worden. Azmouns Instagram-Profil war zeitweise für mehrere Tage gesperrt, bevor es wieder online ging. Aktivisten haben die Fans, die die Spiele in Katar besuchen, dazu aufgerufen, Aminis Namen zu skandieren. 

Der Iran trifft in der Gruppenphase der WM nach dem Auftakt gegen England noch auf Wales (25. November) und vier Tage später auf die USA. Das WM-Aufgebot des Iran: 

Tor: Amir Abedzadeh (Ponferradina), Alireza Beiranvand (Persepolis), Hossein Hosseini (Esteghlal), Payam Niazmand (Sepahan)  

Abwehr: Sadegh Moharrami (Dinamo Zagreb), Ehsan Hajsafi (AEK Athen), Shoja Khalilzadeh (Al Ahli), Milad Mohammadi (AEK Athen), Morteza Pouraliganji (Persepolis), Hossein Kanaani (Al Ahli), Majid Hosseini (Kayserispor), Ramin Rezaian (Sepahan), Abolfazl Jalali (Esteghlal)  

Mittelfeld: Saeid Ezatolahi (Vejle BK), Saman Ghoddos (Brentford), Ahmad Nourollahi (Shabab Al-Ahli), Roozbeh Chechmi (Esteghlal), Ali Karimi (Kayserispor) 

Angriff: Alireza Jahanbakhsh (Feyenoord Rotterdam), Mehdi Taremi (FC Porto), Karim Ansarifard (Omonia Nikosia), Vahid Amiri (Persepolis), Mehdi Torabi (Persepolis), Ali Gholizadeh (Charleroi), Sardar Azmoun (Bayer Leverkusen)