Aaron Ramsey: Seine Sturheit erzürnt die Juve-Bosse

Kevin Richau
21.01.2022 - 09:25 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten
Quelle: thesun.co.uk

Foto: sbonsi / Shutterstock.com

Die meisten Reservespieler wären froh, wenn sie einen neuen Verein fänden, bei dem sie wieder gebraucht würden. Aaron Ramsey spielt bei Juventus Turin nur noch die zweite bzw. dritte Geige und hat dennoch hohe Ansprüche an seine potenziellen Arbeitgeber. Sein aktueller Verein verliert so langsam die Geduld mit ihm.

Juve erwarb die Dienste des Walisers im Sommer 2019 zum Nulltarif. Darüber werden die Verantwortlichen rückblickend froh sein, da Ramsey seitdem nur wenig im Trikot der alten Dame zustande gebracht hat. Wegen muskulärer Probleme verpasste er alleine in dieser Saison 19 Spiele. Eine vor wenigen Tagen ereilte Corona-Infektion verschlechtert seine Perspektive in Turin noch weiter.

Sein Klub möchte den Mittelfeldspieler so schnell wie möglich loswerden, weil Coach Max Allegri keine Verwendung mehr für ihn hat. An Interessenten mangelt es für Ramsey auch nicht. Wie das Online-Portal calciomercato erfuhr, gab der Profi jedoch sowohl Newcastle United als auch dem FC Burnley und den Wolverhampton Wanderers einen Korb. Diese Vereine würden seinen Ansprüchen nicht genügen.

Juventus hofft, dass sich die Einstellung des 31-Jährigen nicht auf die Verkaufsaussichten niederschlägt. Zu den Vereinen, die für Ramsey infrage kämen, gehören wohl Crystal Palace und der FC Arsenal. Juve ist so verzweifelt, dass sie ihren Spieler an einen der beiden Londoner Klubs vorerst verleihen würden, wenn die Chance besteht, Ramsey auf diesem Wege langfristig abzugeben.

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