Nach Abschied von Matthijs de Ligt: Schmerzhafter Sparkurs bei Juve geht weiter

Thomas Schmidt
23.09.2022 - 20:01 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten
Quelle: Calciomercato.com

Topverdiener Matthijs de Ligt wurde im vergangenen Sommer an den FC Bayern München verkauft
Topverdiener Matthijs de Ligt wurde im vergangenen Sommer an den FC Bayern München verkauft - Foto: cristiano barni / Shutterstock.com

Juventus Turin ließ in den vergangenen beiden Sommer-Transferperioden auch deshalb Cristiano Ronaldo und Matthijs de Ligt ziehen, um sich das hohe Gehalt der beiden Stars zu sparen. Drei weitere Spieler sollen am Saisonende gehen.

Juventus Turin steckt in tiefroten Zahlen. Die Saison 2021/2022 wurde mit einem Minus von über 240 Millionen Euro abgeschlossen. Der Rekordmeister will diese desaströse Bilanz aufbessern und setzt deshalb den Rotstift an.

Nachdem man 2021 Cristiano Ronaldo (zu Manchester United, 31 Millionen Euro netto Jahresgage) und 2022 Matthijs de Ligt (zu Bayern München, 12 Mio. Gehalt) verabschiedete, um deren Salär einzusparen, soll der Sparkurs weitergehen.

Nach Informationen von Calciomercato.com erwischt es gleich drei Großverdiener. Juan Cuadrado (fünf Mio. Gehalt), Adrien Rabiot (sieben Mio.) und Alex Sandro (sechs Mio.) sollen den Klub dem Onlineportal zufolge verlassen. Die Verträge der drei Spieler laufen am Saisonende aus, ohne kräftigen Gehaltsverzicht hat das Trio keine Zukunft bei den Bianconeri.

Auch von Moise Kean ist die Zukunft unsicher. Der Stürmer verdient zwar nur 2,5 Millionen Euro, würde aber mit einer Ablösesumme von 28 Millionen zu Buche schlagen, sollte der italienische Nationalstürmer fest vom FC Everton verpflichtet werden.

Juventus Turin will Verluste halbieren

Insgesamt will der Rekordmeister die Verluste im Geschäftsjahr 2022/23 um die Hälfte reduzieren. Seinen Teil dazu beitragen könnte auch Leonardo Bonucci (35, Vertrag bis 2024), dessen Gehalt in Höhe von 6,5 Mio. netto im Falle einer Vertragsverlängerung reduziert werden könnte.

Sollte Juventus Turin die Qualifikation für die Champions League verpassen, drohen weitere Einsparungen in der Saison 2023/2024. Aktuell belegt die Mannschaft von Trainer Massimiliano Allegri (55) nur den 8. Tabellenplatz in der Serie A.

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