FC Barcelona

Lionel Messi teilt gegen Südamerika-Verband aus

La Liga-Redaktion
Montag, 08.07.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: ANDRE DURAO / Shutterstock.com

Enttäuschung und Wut kamen bei Lionel Messi nach dem Spiel um Platz drei bei der Copa America zusammen, aus dem er mit Argentinien zwar als Sieger hervorging, aber frühzeitig mit Rot vom Platz musste. Der Kapitän fand im Nachgang nicht nur forsche Worte in Richtung der Organisatoren, sondern erschien auch nicht nur Medaillenvergabe.

Nach dem 2:1-Erfolg Argentiniens über Titelverteidiger Chile und dem damit verbundenen 3. Platz bei der Copa America zeigte Lionel Messi sein unschönes Gesicht.

"Wir sollten an dieser Korruption nicht teilnehmen. Wir haben die Nase voll (...) von der Korruption, den Schiedsrichtern und alles, was das Spektakel verdirbt", sagte der 32-Jährige nach der Partie.

Es habe einen Mangel an Respekt bei der Copa America gegenüber der argentinischen Nationalmannschaft gegeben, führte Messi aus. Der Medaillenzeremonie im Anschluss an das Spiel blieb der Superstar fern.

Der Wutanfall ging weiter: "Wir hätten besser sein können, aber sie haben uns nicht ins Finale kommen lassen. Korruption und die Schiedsrichter lassen die Fans nicht den Fußball genießen. Das ruiniert den Fußball."

Angriffslustig zeigte sich der Ausnahmekönner bereits nach der Halbfinal-Niederlage gegen Brasilien (0:2). Eine Antwort ließ schließlich nicht lange auf sich warten.

In einer offiziellen Meldung kommunizierte der verantwortliche Verband CONMEBOL seine Meinung – und schrieb unter anderem von "inakzeptablen" und "unbegründeten Anschuldigungen" aus Messi-Richtung.

"Eine der Grundpfeiler des Fairplay ist es, die Ergebnisse und die Schiedsrichterentscheidungen mit Respekt zu akzeptieren."

Doch was war überhaupt passiert, das den Starspieler des FC Barcelona derart in Rage gebracht hatte?

Messi geriet mit dem chilenischen Akteur Gary Medel aneinander, verhielt sich nach dessen Schubser aber eindeutig passiv. Die Folge: Beide Spieler musste mit glatt Rot vom Platz.

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