Anders als Tuchel: Jürgen Klopp sieht sich nach Klatsche fest im Sattel

Kevin Richau
08.09.2022 - 12:25 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten
Quelle: football365.com

jurgen klopp
Foto: Saolab Press / Shutterstock.com

Vor wenigen Stunden gab der FC Chelsea die Entlassung von Trainer Thomas Tuchel (49) als Reaktion auf den schwachen Saisonstart bekannt. Für Jürgen Klopp (55) läuft es beim FC Liverpool ebenfalls nicht rosig. Dennoch bleibt der Schwabe vorerst entspannt.

"Es ist eine schwierige Zeit, daran besteht kein Zweifel", räumte Kloppo nach der schmerzlichen 1:4-Niederlage bei der SSC Neapel ein. "Heute Abend war die am wenigsten kompakte Leistung, die ich seit langer, langer Zeit von uns gesehen habe … und auch von anderen Teams." Wahrscheinlich müsse sich sein Team "neu erfinden", da die elementaren Dinge nicht mehr funktionierten.

Die Reds können in der Premier League nach sechs Partien erst zwei Siege vorweisen. Die Auftaktniederlage in Neapel erschwert zudem das Weiterkommen in der Champions League. In der Gruppe A warten neben den Italienern noch Ajax Amsterdam und die Glasgow Rangers auf den Vorjahresfinalisten.

Angst vor Entlassung? "Nicht wirklich, aber wer weiß"

Trotz der aktuellen Ergebniskrise glaubt Klopp nicht, dass er wie sein Landsmann Tuchel um seinen Job bangen muss. "Nicht wirklich, aber wer weiß. Unsere Besitzer sind eher ruhig und erwarten von mir, dass ich die Situation regele und nicht, dass jemand anderes sie regeln sollte."

Jürgen Klopp ist in Liverpool seit fast genau sieben Jahren in Amt und Würden. Unter seiner Regie kehrte der Traditionsklub in die europäische Spitze zurück. 2019 gewann er mit seinem Team die Champions League, ein Jahr später nach 1990 wieder die englische Meisterschaft. In der Vorsaison spielte man bis zuletzt um vier Titel mit, holte schließlich aber "nur" zwei: den Ligapokal und den FA Cup.

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