Jadon Sancho lässt Enttäuschung über Ausbootung freien Lauf

Kevin Richau
16.09.2022 - 15:07 Uhr
Lesedauer: 3 Minuten
Quelle: dailymail.co.uk

jadon sancho
Foto: mooinblack / Shutterstock.com

Im Europa-League-Duell mit Sheriff Tiraspol (2:0) bestätigte Jadon Sancho (22) seine gute Form. Nach dem Führungstreffer für Man United bewies der frühere Dortmunder außerdem, dass er seine Versprechungen gegenüber Fans stets einhält. Die Entscheidung von Englands Nationaltrainer Gareth Southgate, auf ihn zu verzichten, hat Sancho indes hart getroffen.

In der 17. Minute erzielte Sancho nach Zuspiel von Christian Eriksen (30) das 1:0 für seine Mannen. Während seines Torjubels zog der Engländer dann einen seiner Schienbeinschoner aus und hielt ihn in die Höhe. Was es mit dieser Aktion auf sich hatte, erklärte der Torschütze selbstverständlich erst nach dem Schlusspfiff.

"Ja, ein kleines Kind hat mir ein paar Schienbeinschoner gegeben und mich gebeten, sie zu tragen. Ich sagte ,Ja, kein Problem' und das war eine kleine Geste von mir, als ich traf, um ihm zu zeigen, dass ich seine Schienbeinschoner trage, die er mir gegeben hat", erklärte Sancho. In einem Clip auf Social Media ist zu sehen, wie der Offensivspieler seinem Fan und dessen Vater dieses Versprechen gibt.

Jadon Sancho fehlt im Kader der englischen Mannschaft

Weniger vielversprechend verläuft hingegen die Nationalmannschaftskarriere des Jadon Sancho. Für die letzten Bewährungsproben von der WM gegen Italien (23. September) und Deutschland (26. September) wurde er nicht für das Aufgebot der Three Lions nominiert. Dementsprechend fiel die Reaktion des ehemaligen Dortmunders aus.

"Natürlich ist es enttäuschend, nicht berufen zu werden, aber ich muss weiter hart arbeiten und hoffe, dass ich für die Weltmeisterschaft berufen werde. Ich muss mich nur auf mich konzentrieren und weiter hart arbeiten", gab sich Sancho fokussiert und selbstkritisch.

Das letzte Länderspiel für England absolvierte der Linksaußen am 9. Oktober 2021 gegen Andorra (5:0). Seitdem verzichtet Englands Nationaltrainer Gareth Southgate auf den schnellen Angreifer, der bei Manchester United unter Erik ten Hag zu alter Klasse zurückgefunden hat.

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