FC Bayern

Manuel Neuer: Warum Bayern noch nicht eingespielt sein kann

Bundesliga-Redaktion
Dienstag, 24.09.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: AGIF / Shutterstock.com

So langsam findet sich der FC Bayern in der neuen Saison zurecht. Auch Manuel Neuer weiß um die Kritik an seiner Mannschaft.

"Wir haben unsere Pflicht erfüllt und ein gutes Spiel gemacht", sagte der Kapitän des deutschen Rekordmeisters nach dem 4:0 gegen den 1. FC Köln, das sich ein wenig wie ein Befreiungsschlag angefühlt hat. "Gegen so eine Mannschaft war es optimal."

In den Spielen zuvor hatte Bayern schließlich immer eine Phase der Verschlafenheit. Zum Bundesligaauftakt gegen Hertha BSC gab es nur ein 2:2, dann ein schweres Spiel in Gelsenkirchen sowie eine verpennte Anfangsphase gegen Mainz.

In Leipzig beim 1:1 und gegen Belgrad haben die Münchener ihre Chancen nicht genutzt.

Doch auch Köln durfte den einen oder anderen Freiraum nutzen. "Es ist halt die Frage, gegen welche Gegner es so nicht reicht", legte Manuel Neuer auch ganz klar den Finger in die Wunde.

Und in der Champions League wartet kein Geringerer als der Vorjahresfinalist Tottenham auf das Team von Trainer Niko Kovac.

Neuer hat aber keine Angst vor dem Duell in London. "Wir sind auf einem guten Weg", erklärt Neuer, der seine Mannschaft in "einem Prozess" sieht.

Gerade bei der Rotation habe man noch Schwächen. "Der Trainer hat ein bisschen durchgewechselt, auch in den letzten Spielen", sagt der Keeper, "deshalb kann es nicht immer zu 100 Prozent eingespielt sein."

Anzeige:Bayern in der Champions League live und die Bundesliga-Höhepunkte sehen!