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"Jetzt erst recht": Jonathan Tah will DFB-Enttäuschung überwinden

Thomas Schmidt
22.09.2022 - 17:58 Uhr
Lesedauer: 1 Minute

Jonathan Tah
Jonathan Tah will sich für die Nationalmannschaft anbieten - Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Jonathan Tah wurde von Nationaltrainer Hansi Flick nicht für die anstehenden Spiele in der Nations League nominiert. Der Leverkusener ist enttäuscht, wirft die Flinte aber nicht ins Korn.

"Es ist natürlich schade und enttäuschend, wenn man nicht dabei ist", lässt der Innenverteidiger im Interview mit dem Fachmagazin Kicker in sein Seelenleben blicken. "Das ist immer so und das wird sich, glaube ich, auch nie ändern."

16 Mal trug der ehemalige Hamburger bisher den Adler auf der Brust, zuletzt im Juni gegen die italienische Nationalmannschaft. Tah tut alles, um wieder nominiert zu werden. "Ich mache natürlich trotzdem weiter. Jetzt erst recht", stellt der Abwehrakteur klar.

Die Hoffnung auf eine Teilnahme an der Winterweltmeisterschaft in Katar, die vom 20. November bis 18. Dezember steigt, hat Tah noch lange nicht aufgegeben: "Man investiert sehr viel Energie. Das werde ich weiterhin tun und versuchen, mich für die WM anzubieten." Die Titelkämpfe seien schließlich "ein großartiges Turnier."

Betrachtet man die bisherige Spielzeit von Bayer Leverkusen, hat Tah nur wenig Argumente für eine Kadernominierung. Die Werkself hat einen Fehlstart in der Bundesliga hingelegt, belegt nach sieben Spieltagen mit nur neun Punkten auf dem Konto den 15. Tabellenplatz.

Immerhin: In der Champions League läuft es besser. Am zweiten Spieltag konnten die Leverkusener zu Hause einen 2:0-Sieg gegen die favorisierten Gäste von Atlético Madrid einfahren. In Gruppe B rangiert Bayer nun nach zwei Spieltagen punktgleich mit den Rojiblancos (beide drei Punkte) hinter Brügge (sechs) auf dem zweiten Tabellenplatz.

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