Paris Saint-Germain

PSG erteilt Neymar die Freigabe, wenn die Kohle stimmt

Ligue 1-Redaktion
Dienstag, 09.07.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: AGIF / Shutterstock.com

Die Posse um Neymar biegt auf die Zielgerade ein. Nach dem Fernbleiben des Superstars beim Trainingsauftakt teilt Paris Saint-Germains Sportchef Leonardo mit, dass Neymar den Verein verlassen könne.

Dem ersten Aufgalopp von Paris Saint-Germain blieb Neymar unerlaubt fern.

Nachdem der Klub via offiziellem Statement diesbezüglich Konsequenzen angekündigt hatte, ließ auch Sportchef Leonardo nicht lange mit einer Wortmeldung auf sich warten. Und die hatte es in sich.

"Neymar kann PSG verlassen, wenn es ein Angebot gibt, das für alle passt", erklärt der Manager bei LE PARISIEN.

"Aber bis heute wissen wir nicht, ob und zu welchem Preis ihn jemand kaufen will. All dies geschieht nicht an einem Tag, das ist sicher."

Zuvor hatte Neymars Vater bei FOX SPORTS wegen des Fernbleiben seines Filius' aufklären wollen.

PSG habe laut Wortlaut schon länger über darüber Bescheid gewusst, erklärte Neymar senior. Leonardo will von solchen Abmachungen aber nichts wissen.

Es seien keine mit dem Klub vereinbarten Termine gewesen, klärt der PSG-Chef auf. Leonardo wisse nicht, wann Neymar zurückkomme: "Das Einzige, was ich weiß, ist, dass er zum geplanten Termin, dem 8. Juli, nicht anwesend war." Neymar beherrscht seit Wochen die Letter der Zeitungen, er will unbedingt zurück zum FC Barcelona.

"PSG will sich auf Spieler verlassen, die bleiben und etwas Großes aufbauen wollen", drückt Leonardo in Richtung Neymar nach. "Wir brauchen keine Spieler, die dem Verein einen Gefallen tun würden, indem sie hierbleiben."

Konkrete Verhandlungen mit Barça habe es bisher noch nicht gegeben, sehr oberflächliche Kontakte seien lediglich zustande gekommen, sagt Leonardo.

Zuletzt war davon die Rede, dass PSG ab einer Verkaufssumme von 180 Millionen Euro Gesprächsbereitschaft signalisiere.

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