Sergio Ramos schrieb pikante Nachricht an Verbandsboss Luis Rubiales

Andre Oechsner
01.07.2022 - 18:01 Uhr
Lesedauer: 3 Minuten
Quelle: El Confidencial

Foto: Sonia Arcos / Shutterstock.com

Luis Rubiales stand gemeinsam mit Gerald Pique in den letzten Wochen regelmäßig in den Schlagzeilen. Nun schafft es Spaniens Verbandspräsident erneut auf die Titelseiten, wieder geht es um geleakte Nachrichten von einem Spieler. Diesmal ist Sergio Ramos der Hauptprotagonist.

Ein offenbar bestehender WhatsApp-Verlauf zwischen Luis Rubiales und Sergio Ramos sorgt für Wirbel. Aufgedeckt hat diesen die spanische Zeitung El Confidencial, die ausgiebig und im Wortlaut über die übermittelten Nachrichten schreibt.

In dieser Zeit war Ramos noch für Real Madrid unterwegs und war der Ansicht, dass es kein Anderer als er so sehr verdient hat, den Ballon d'Or 2019 zu gewinnen. Er bat Rubiales, den Präsidenten des spanischen Fußballverbands um Hilfe, die individuelle Auszeichnung zu gewinnen.

"Ich möchte, dass ihr mir so gut wie möglich helft"

"Rubi, guten Abend. Ich hoffe, es geht dir und deiner Familie gut. Du weißt, dass ich dich nie um etwas gebeten habe, aber wenn ich es heute tun möchte, dann weil ich denke, dass es ein besonderes Jahr ist, angesichts der Leistungen, die ich erbracht habe", soll Ramos geschrieben haben. "Ich möchte, dass ihr mir so gut wie möglich helft und eure UEFA-Kontakte für den Ballon d'Or spielen lasst."

In seiner Antwort betonte Rubiales, dass es nicht an ihm liege, wer den Ballon d'Or gewinne. "Aber wenn ich dir helfen kann, kannst du darauf zählen." Ramos' Antwort: "Ich weiß, dass es nicht von dir abhängt, aber Beziehungen sind auch wichtig. Gianni Infantino gibt sein Bestes, was auch super wichtig ist und toll wäre. Wie auch immer, ich zähle auf eure Hilfe. Ich schicke dir eine Umarmung und wir sehen uns, wann immer du willst, und wir gehen zusammen essen."

Mit seinem Vorstoß konnte Ramos letztendlich nicht die erhoffte Wirkung erzielen. Lionel Messi wurde im Jahr 2019 mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet. Platz 2 und 3 gingen damals an Virgil van Dijk und Cristiano Ronaldo.

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