FC Bayern

Rummenigges Kovac-Tadel: Die Hintergründe

Bundesliga-Redaktion
Sonntag, 04.08.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: KENCKOphotography / Shutterstock.com

Einen Maulkorb hat Karl-Heinz Rummenigge Niko Kovac für seine getroffene Aussage rund um die hochbrisante Personalie Leroy Sane zwar nicht verpasst.

Allerdings wies er den Cheftrainer mit deutlichen Worten in die Schranken. Ein Brief soll mit der ganzen Sache zu tun haben.

Die Transfer-Saga um Leroy Sane nagt am Nervenkostüm aller Beteiligten. Für seine Verhältnisse hatte sich Niko Kovac weit aus dem Fenster gelehnt, äußerte beim ZDF unter anderem, er sei "sehr zuversichtlich", dass der FC Bayern Sane bekommen könne.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte nicht lange mit einer Antwort auf sich warten lassen – und Kovac in aller Deutlichkeit zurechtgewiesen. "Das hat mir nicht gefallen - weder optimistische noch pessimistische Aussagen helfen", sagte der Manager unter anderem.

Laut KICKER rührt der Rummenigge-Rüffel mit einem offiziellen Schreiben von Manchester City, das die Bayern vor zwei Wochen erhalten haben. Darin sollen die Chefs der Skyblues mit der Bitte vorstellig geworden sein, "jegliche Diskussionen und Offerten bezüglich Sane nicht mit der Öffentlichkeit zu teilen".

Die Spekulationen in der Causa Sane fanden am Donnerstag ihren Höhepunkt, als wiederum der KICKER berichtete, dass sich der 23-Jährige für einen Bayern-Wechsel entschieden habe.

Der deutsche Rekordmeister dementierte wenig später: "Medienberichte vom heutigen Tage, mit dem Inhalt, dass sich Leroy Sane für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden hätte, entsprechen nicht der Wahrheit."

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