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Schwedinnen legen sich seit Jahren mit Zlatan Ibrahimovic an

Weltweit-Redaktion
Montag, 01.07.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: mr3002 / Shutterstock.com

Die schwedischen Fußballerinnen haben in ihrer Heimat keinen leichten Stand. Fußball-Gott Zlatan Ibrahimovic wettert seit Jahren gegen sie. Und sie schlagen zurück.

Während der Superstar 2013 als Fußballer des Jahres ein Auto bekam und die Spielerin des Jahres keine Prämie, erklärte Ibra ganz selbstverständlich: "Es ist völlig normal, dass Frauen kein Recht darauf haben, das zu bekommen, was Männer kriegen. Ich kann ihr ein Fahrrad schenken. Wenn ich dann darauf unterschreibe, ist es umso mehr wert."

Und Zlatan Ibrahimovic weiter: "In Europa werde ich mit Messi und Cristiano Ronaldo verglichen. In Schweden stellt man mich neben eine Frau, die Spielerin des Jahres. Das ist ein Witz!"

Das konnten die Schwedinnen nicht auf sich sitzen lassen. Abwehrchefin Nilla Fischer sagte dazu: "Das ist die dümmste Aussage, die ich je gehört habe! In dem Moment habe ich den Respekt vor Zlatan verloren. Viele junge Menschen hören, was er sagt. Das tut einfach weh."

Und auch vor einem halben Jahr schoss der inzwischen in den USA kickende Stürmer auf der Fußballer-des-Jahres-Gala noch einmal nach: "Wenn ich nicht hier wäre, wäre keiner gekommen."

Fischer konterte abermals: "Völlig unnötige Aussagen! Bei der Party geht es um die Fußball-Familie, nicht um einzelne Personen."

Und ihre Kollegin Amanda Ilestedt ergänzte vor dem Viertelfinalduell gegen Deutschland in der BILD: "Er ist einer der besten Spieler, den es in Schweden je gab. Ich teile seine Ansichten natürlich nicht. Ich hoffe, er hat seine Meinung inzwischen geändert. Aber wir tun gut daran, uns auf uns zu konzentrieren und unser Bestes zu geben."

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