Maurizio Sarri nennt Lazio-Boss seinen Transferwunsch für den Winter

Tobias Krentscher
25.11.2021 - 13:25 Uhr
Lesedauer: 3 Minuten
Quelle: Tuttomercatoweb

Foto: Marco Canoniero / Shutterstock.com

Daniele Rugani spielt bei Juventus Turin derzeit nur eine Nebenrolle. Cheftrainer Maurizio Sarri von Lazio Rom würde den Nationalverteidiger (sieben Spiele) demnächst gerne in Italiens Hauptstadt begrüßen.

Vor fast zehn Jahren verpflichtete Juventus Turin Daniele Rugani aus dem Nachwuchs des FC Empoli. In der Folge wurde der Innenverteidiger mehrfach verliehen (Empoli, Cagliari Calcio, Stade Rennes), seit dem vergangenen Sommer ist er zurück in Norditalien.

Unter Massimiliano Allegri spielt der 27-Jährige allerdings nur eine Nebenrolle. In der Serie A kam erst einmal in der laufenden Spielzeit zum Einsatz, in der Champions League Gruppenphase durfte er gerade einmal 8 Minuten ran.

Bei Lazio Rom würde Rugani (Vertrag bis 2023) wohl häufiger zum Einsatz kommen. Wie Tuttomercatoweb berichtet, will Maurizio Sarri ihn verpflichten. Der Lazio-Coach soll seinen Präsidenten Claudio Lotito gebeten haben, im Januar eine neue Fachkraft für die defensive Zentrale zu holen.

Daniele Rugani ist angeblich die erste Wahl von Sarri. Als Ablösesumme werden weniger als 10 Millionen Euro gehandelt. Juve-Trainer Allegri soll sich allerdings gegen einen Abschied im Winter aussprechen - der Übungsleiter will keine defensive Alternative verlieren.

Marcos Senesi als Alternative zu Rugani

Sollte Rugani nicht zu bekommen sein, wird sich Lazio wohl um Marcos Senesi (24, Vertrag bis 2023) von Feyenoord Rotterdam bemühen. Günstiger als Rugani würde der argentinische Nationalspieler allerdings wohl nicht werden, Transfermarkt.de schätzt seinen Marktwert auf 18 Millionen Euro.

Lazio Rom will in die Champions League

Lazio Rom hat mit Sarri am Ruder große Pläne. Nachdem unter dessen Vorgänger Simone Inzaghi (45, wechselte im Sommer zu Inter Mailand) die Qualifikation für die Champions League verpasst wurde, soll nun Sarri die Biancocelesti in die Königsklasse führen. Derzeit belegt man den sechsten Tabellenplatz. Am Sonntag kommt es zum Topspiel bei Tabellenführer Neapel (20:45 Uhr).

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