FC Bayern

Stoiber verrät pikante Details zum Hoeneß-Aus

Bundesliga-Redaktion
Donnerstag, 29.08.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: Fingerhut / Shutterstock.com

Warum zieht sich Uli Hoeneß als Präsident und Aufsichtsratschef des FC Bayern zurück? Edmund Stoiber, selbst bei den Münchenern aktiv, nannte die pikanten Hintergründe.

Die Jahreshauptversammlung 2018 mit den Vorwürfen eines Mitglieds "war für ihn ein solcher Schock, und danach kamen die Zwistigkeiten mit Kalle dazu", plauderte der frühere bayerische Ministerpräsident am Rande eines Empfangs in der Staatskanzlei aus dem Nähkästchen.

Im Streit mit Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ging es um den Trainer. Während sich Uli Hoeneß hinter Niko Kovac stellte, zählte ihn Rummenigge mehrfach in der Öffentlichkeit an.

Ein weiterer Grund für den Rückzug liegt im Persönlichen, ergänzte Edmund Stoiber: "Er will sich mehr um seine Enkel und seine Familie kümmern, aber er bleibt im Aufsichtsrat." Also werde Hoeneß "ein Repräsentant" des FC Bayern bleiben und "in der gebotenen Zurückhaltung" weiter Einfluss nehmen.

Neuer Chef des Kontrollgremiums soll Herbert Hainer werden. Der 65-Jährige war lange Vorstandsvorsitzender von Adidas und ist schon wie Stoiber auch im Aufsichtsrat aktiv. Er sei eine "gute Wahl", weil er "ein kluger Kopf, ein guter Unternehmer und ein leidenschaftlicher Fußballer" sei, betonte Stoiber. "Er kann das."

Der ehemalige CSU-Politiker gab weiterhin zu, Uli Hoeneß "viermal" versucht zu haben nicht aufzuhören. Doch die Entscheidung sei gefallen. Stoiber lobte Hoeneß als "die Seele, den Kopf und das Herz des FC Bayern".

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