FC Bayern

Trotz Verletzung: Bayern zahlt Rekordsumme für Lucas Hernandez

Bundesliga-Redaktion
Donnerstag, 28.03.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com

Während des obligatorischen Medizinchecks diagnostizierte der FC Bayern bei Lucas Hernandez eine Knieverletzung, die sogar eine Operation nach sich zog. Trotz allem ist der Weltmeister den Münchnern eine Rekordsumme wert.

Die Bundesliga hat einen neuen Rekordtransfer: Der FC Bayern aktivierte die 80 Millionen Euro schwere Ausstiegsklausel im Vertragswerk von Lucas Hernandez und holt ihn ab der kommenden Saison an die Säbener Straße.

Pikanterweise eröffnete sich den Bayern während der sportmedizinischen Untersuchungen der Fakt, dass bei Hernandez eine Schädigung des Innenbands im rechten Knie vorliegt. Noch am Donnerstag wurde der 23-Jährige operiert.

"Bei unserer sportmedizinischen Untersuchung haben wir einen Schaden am Innenband des rechten Knies gefunden, der operativ behoben werden muss", schildert Bayerns Vereinsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.

Zweifel an Hernandez‘ Spielfähigkeit zum Start in die neue Saison hegen sie in den Bayern-Gremien nicht. Nach seiner Erfahrung stehe der Neuzugang zum Bundesliga-Start 2019/20 zur Verfügung, meint Müller-Wohlfahrt.

Hernandez, der einen Vertrag bis 2024 unterzeichnete, könnte in der bayrischen Hauptstadt einige Umwälzungen im Spielerkader verursachen.

Mit der für ihn gezahlten Ablöse steigt Hernandez ad hoc zum teuersten Transfer der Bundesliga-Geschichte auf. Dieser Titel gebührte bislang Corentin Tolisso, der dem FC Bayern seinerzeit 41,5 Millionen Euro wert war.

Da auch Benjamin Pavard zur neuen Spielzeit hinzustößt, gilt es als wahrscheinlich, dass entweder Mats Hummels oder Jerome Boateng den deutschen Rekordmeister verlässt.

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