Watzke optimistisch vor Ligagipfel

Sportinformationsdienst
01.12.2021 - 09:29 Uhr
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Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund blickt dem Ligagipfel gegen Bayern München am Samstag (18.30 Uhr/Sky) optimistisch entgegen. "Wenn du von den letzten 20 Bundesligaspielen 17 gewinnst, dann müsstest du genug Selbstvertrauen haben", sagte Watzke im Sky-Interview: "Wir haben in Wolfsburg gezeigt, zu was wir imstande sind, wenn wir einigermaßen komplett sind."

Der BVB geht mit nur einem Punkt Rückstand in das Spitzenspiel. Watzke erwartet daher eine "couragierten und selbstbewussten" Auftritt des DFB-Pokalsiegers: "Ich glaube, dass wir bereit sind." Die Dortmunder haben allerdings die letzten sechs Pflichtspiele gegen den deutschen Rekordmeister verloren.

Über die Bedeutung von Starstürmer Erling Haaland für das BVB-Spiel meinte Watzke bei Sky: "Es ist natürlich auch klar, das löst was aus, wenn man Erling im dem Kader hat. Mit seiner positiven Ausstrahlung und seiner positiven Verrücktheit löst das beim Gegner etwas aus und löst das bei der eigenen Mannschaft was aus."

Allerdings: "Nichtsdestotrotz ist aber auch diese totale Verkürzung auf Erling Haaland auch nicht richtig. Weil bei uns haben am Samstag in Wolfsburg richtig viele Spieler ein richtig gutes Spiel gemacht und als Erling reingekommen ist, haben wir auch schon 2:1 geführt. Aber dann natürlich, wie er dann diese Präsenz hat, das ist schon außergewöhnlich." Der Norweger Haaland hatte in Wolfsburg sein Comeback gegeben und im 50. Bundesligaspiel seinen 50. Treffer erzielt.

Über die Chancen, den Torjäger weiter beim BVB zu halten, sagte der Borussia-Geschäftsführer: "Wir werden die Gespräche führen, werden die unaufgeregt führen und würden uns wünschen, er bleibt länger bei uns."

Wenn es aber am Ende des Tages nicht so sein sollte, "dann werden wir es auch akzeptieren. Und wir werden auch dann wieder Lösungen finden. Das ist auch völlig klar. Das ist in der DNA vom BVB drin. Aber schon für seine Entwicklung wäre es auch top, wenn er noch ein bisschen länger bei uns bleibt", betonte der 62-Jährige.

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