Borussia Dortmund

Winterabgänge: BVB hat seine Hausaufgaben gemacht

Bundesliga-Redaktion
Samstag, 02.02.2019
Lesedauer: 2 Minuten

Foto: Fingerhut / Shutterstock.com

Borussia Dortmund hat in der abgelaufenen Transferperiode wohl alles richtig gemacht: Der Kader wurde verkleinert und dazu auch noch Geld eingespart.

Größter Posten auf der Habenseite ist natürlich der Verkauf von Christian Pulisic an den FC Chelsea.

Die Blues überwiesen für den US-Amerikaner 64 Millionen Euro in Richtung Nordrhein-Westfalen und liehen ihn gleichzeitig bis zum Saisonende an den Bundesligisten aus – ohne eine Leihgebühr zu kassieren.

Die Ablösesumme für Pulisic reinvestierte Borussia Dortmund dann in den Kader. Mit  Leonardo Balerdi kommt ein Innenverteidiger für die Zukunft von den Boca Juniors aus Argentinien zu den Schwarz-Gelben. Der 20-Jährige kostete dem BVB 15,5 Millionen Euro.

Im Sommer wird zudem der bislang nur vom FC Barcelona ausgeliehene Paco Alcacer fest verpflichtet.

Der Spanier, der in 14 Ligaspielen schon zwölf Treffer erzielen konnte, erhält einen Vertrag bis 2023 und kostet 23 Millionen Euro. Mit Bonuszahlungen kann sich diese Summe noch erhöhen.

Doch auch durch den Abgang von fünf Profis hat der Spitzenreiter der Bundesliga rund sechs Millionen Euro Gehaltskosten gespart: Dzenis Burnic wurde an den Zweitligisten Dynamo Dresden verliehen, Shinji Kagawa an Besiktas Istanbul und Jeremy Toljan an Celtic Glasgow.

Zudem ging Sebastian Rode leihweise zu Eintracht Frankfurt und Alexander Isak in die Niederlande zu Willem II. Damit hat Trainer Lucien Favre noch 25 Profis in seinem Kader im Meisterschaftskampf zur Verfügung.

Anzeige: Den BVB in der Königslasse live sehen und die Höhepunkte in der Bundesliga!