Kölner Gegentorflut: Steffen Baumgart übt Selbstkritik
Quelle: Express
Die Masse an Gegentoren bereitet dem 1. FC Köln nun schon seit einigen Spielen Probleme. Vor allem die Partie am letzten Spieltag wird Steffen Baumgart wohl noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben.
0:1, 2:5, 0:2, 3:2, 0:5 – das ist nicht etwa ein Zahlencode für einen Escape Room, sondern die letzten Ergebnisse des 1. FC Köln. Satte 15 Gegentore in den vergangenen fünf Partien fing sich der FC ein. Zu viel für Steffen Baumgart.
Der Kölner Trainer grantelt laut dem Express: "Zweimal fünf Dinger, obwohl die Mannschaft alles gegeben hat. Das kreide ich nicht den Jungs an, sondern mir. Es geht nicht darum, wer Schuld hat. Aber ich bin derjenige, der Lösungen schaffen muss. Das habe ich in beiden Spielen nicht hinbekommen."
Mit seiner Aussage mein Baumgart die 2:5-Derbypleite bei Borussia Mönchengladbach sowie das schallende 0:5 bei Mainz 05 am Freitag vergangener Woche. Köln muss den löchrigen Defensivteppich schnell flicken, am Donnerstag (18.45 Uhr) steht das Auswärtsspiel in der Conference League gegen den FC Slovacko an.
Nach zwei Pleiten in Folge gegen Partizan müssen die Kölner unbedingt wieder gewinnen, sonst steht das Weiterkommen im Europapokal auf dem Spiel. "Die größte Herausforderung ist, zweimal den Arsch vollzukriegen. Das ist nicht das, worauf der Trainer steht. Und die Jungs auch nicht", so Baumgart, der anmerkt, dass die Schwankungen "einfach zu groß" seien: "Man kann verlieren, aber nicht zweimal mit fünf Stück. Wobei wir jedes Mal die Hauptschuld selbst tragen, weil wir uns dezimieren."