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Bayer Leverkusen: Juli 2019

2 Meldungen aus dem Juli 2019 – Archiv der Leverkusen-News.

  1. "Jahrhundert-Talent!" - Riesenlob für Kevin Havertz von Ulf Kirsten

    Ulf Kirsten kennt die Mechanismen bei Bayer Leverkusen, an seiner Seite hat der ehemalige Nationalspieler einige Juwelen hochgezogen. Begeistert zeigt er sich insbesondere vom aufstrebenden Kai Havertz.

    Kai Havertz ist ohne Frage einer der Senkrechtstarter im deutschen Profifußball. Nicht umsonst umspülen den gebürtigen Aachener angeblich Anfragen von zahlreichen europäischen Topadressen, von einer Ablöse in Höhe von 100 Millionen Euro ist die Rede.

    Bayer Leverkusen bleibt jedoch standhaft, ist zumindest in diesem Sommer nicht gewillt, sein Juwel vorzeitig zu veräußern.

    Fragt man Vereinslegende Ulf Kirsten nach seiner Meinung über Havertz, kommt der ehemalige deutsche Nationalstürmer ins Schwärmen.

    "Er ist ein Jahrhundert-Talent, der beste Spieler, den Bayer je hervorgebracht hat", sagt der 53 Jahre alte Risaer gegenüber dem KICKER.

    Allzu große Sorgen scheint sich Kirsten aufgrund des Abgangs von Julian Brandt (Borussia Dortmund) derweil nicht zu machen.

    Höhere Bedeutung misst der Ex-Stürmer bei, dass Havertz unter dem Bayer-Kreuz gehalten wurde.

    "Wichtiger ist, dass Kai Havertz geblieben ist", fügt Kirsten an. Lange wird der 20 Jahre alte Überflieger aber wohl nicht mehr für Leverkusen auflaufen.

    Unter anderem der FC Bayern wirbt heftig um die Gunst Havertz', den die Klubbosse aber zumindest in diesem Sommer nicht ziehen lassen werden.

    Weil das Offensivtalent über keine Ausstiegsklausel in seinem bis 2022 datierten Arbeitspapier verfügt, winken dem Werksklub Rekordeinnahmen.

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  2. Bayer Leverkusen
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  3. Nach Final-Pleite: Tah und Co. blicken kämpferisch in die Zukunft

    Trotz der Niederlage im Finale der U-21-Europameisterschaft wollen sich Jonathan Tah und Co. nicht aufgeben. Für den Nachwuchs war der Auftritt in Italien wichtig.

    „Klar ist es jetzt enttäuschend, aber es geht weiter. Wir konnten viel mitnehmen aus dem Turnier“, sagte der Kapitän nach der knappen 1:2-Niederlage gegen Spanien in der ARD. „Jeder kann sagen, dass er alles reingehauen hat. Wir haben bis zum Ende alles gegeben, haben es aber leider nicht mehr geschafft.“

    Denn die Männer von Trainer Stefan Kuntz erwischten im heißen Udine einen eiskalten Start. Schon in der 7. Minute traf Fabian Ruiz für die Spanier, die vor zwei Jahren das Finale der U-21-Europameisterschaft noch 0:1 gegen die DFB-Auswahl verloren hatte. Die Deutschen stemmten sich anschließend gegen die starken Iberer, kamen aber nicht richtig zum Zug. Erst nach der Pause setzte eine Drangphase ein, in der Dani Olmo (69. Minute) der spanischen Nachwuchsauswahl den Weg zum fünften EM-Titel ebnete.

    Nadiem Amiri sorgte mit dem 1:2 für noch mehr Nervenkitzel in der Schlussphase (88.), konnte vor 23.232 Zuschauern die Niederlage aber auch nicht mehr verhindern. Im vierten Finale einer U-21-EM war es die zweite Niederlage. Außer 2017 hatte die DFB-Elf 2009 mit Mesut Özil und Co. den Titel geholt.

    Der Hoffenheimer sagte nach der Partie, dass es die Spanier „einen Tick besser gemacht haben. Im Finale musst du eben zwei gute Halbzeiten spielen.“ Bei seinem Tor hatte er „einfach Platz und wollte es probieren.“ Grämen müssten sich die Spieler nicht, betonte er weiter: „Wir können alle stolz auf das sein, was wir geleistet haben.“

    Ein Jahr nach dem WM-Debakel der A-Nationalmannschaft in Russland machte die U21 aber Hoffnung. „Enorm wichtig“ seien die guten Auftritte in Italien und San Marino gewesen, sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff. Trotz der Niederlage im Finale hat die Kuntz-Elf das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 gelöst.

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