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Borussia Dortmund: Januar 2019

20 Meldungen aus dem Januar 2019 – Archiv der BVB-News.

  1. Kehl gibt zu: Lucien Favre kann anstrengend sein

    Der Erfolg von Borussia Dortmund spricht für sich: Lucien Favre arbeitet hervorragend. Doch es sei nicht immer leicht mit dem Schweizer.

    Der Coach ist von seinen Stationen bei Hertha BSC, Borussia Mönchengladbach und Nizza für seine Selbstzweifel bekannt. Die Fohlen hatte er einst nach einem miesen Saisonstart freiwillig verlassen, obwohl Sportdirektor Max Eberl ihn damals halten wollte.

    Diese Charakterzüge hätten sich auch schon in Dortmund bemerkbar gemacht, gab Sebastian Kehl bei SPORT 1 zu.

    "Das mag auch manchmal anstrengend sein, aber das muss ein Trainer auch sein. Weil ein Trainer eine ganz wichtige Position ist. Er hat eine sehr exponierte Stellung und muss deshalb auch ein spezieller Typ sein."

    Und der neue Leiter der Lizenspielerabteilung weiter: "Wir haben ihm unser Herz geschenkt, es herrscht komplette Offenheit. Er erhält jede Unterstützung. Das hat er wohlwollend aufgenommen, und diese Atmosphäre im Klub braucht er auch."

    Kehl und Lucien Favre "diskutieren jeden Tag". Der Vize-Weltmeister von 2002 lobte zudem das "große Vertrauensverhältnis", das zwischen beiden herrsche.

    "Er ist fokussiert auf den Fußballplatz. Ich wiederum versuche, ihm drumherum ein paar Dinge abzunehmen, ihn zu sensibilisieren und ihm Hilfestellung zu geben", erklärte der langjährige BVB-Kapitän die Arbeitsteilung. Kehl schaue sich auch stets die Trainingseinheiten des Schweizers an.

    Nach Favres ersten sieben Monaten im Amt redet Kehl noch immer beeindruckt vom ersten Treffen. "Er hat uns eine Philosophie präsentiert und damit ziemlich beeindruckt. Die Taktiktafel hatte er übrigens auch dabei – es war ihm wichtig aufzuzeigen, wie er unseren Kader sieht und spielen lässt."

    Der Vertrag des 60-Jährigen läuft noch bis 2020. Hört man in Dortmund genau hin, soll die Zusammenarbeit noch möglichst lange andauern.

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  2. Borussia Dortmund
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  3. Dortmund in Gesprächen mit Hakim Ziyech?

    Holt Borussia Dortmund nach der Verpflichtung von Leonardo Balerdi noch einen weiteren Winter-Neuzugang?

    Wie FRANCE FOOTBALL berichtet, zeigen die Schwarzgelben Interesse an Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam.

    Der marokkanische Nationalspieler soll der Sportzeitung zufolge sehr mit einem Umzug nach Dortmund liebäugeln. Gespräche sollen bereits laufen.

    Hakim Ziyech ist Leistungsträger bei den Ajacieden. Seine aktuelle Bilanz: 12 Tore und neun Vorlagen in 25 Partien.

    Der Offensivakteur wäre nach dem argentinischen Abwehr-Talent Leonardo Balerdi (19) der zweite Neuzugang in der Winter-Transferperiode.

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  4. Andreas Christensen bei Juve und Dortmund auf dem Zettel

    Andreas Christensen (22, Vertrag bis 2022) vom FC Chelsea könnte die Stamford Bridge laut THE SUN noch in der Winter-Transferperiode verlassen.

    Wie die britische Tageszeitung in Erfahrung gebracht haben will, könnte der Däne innerhalb der nächsten 48 Stunden wechseln.

    Christensen, der einst bei Borussia Mönchengladbach seinen Durchbruch als Profi geschafft hatte, spielt unter Maurizio Sarri nur eine kleine Rolle bei den Blues.

    Laut THE SUN stehen Borussia Dortmund und Juventus Turin als Abnehmer für den dänischen Nationalverteidiger bereit.

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  5. Shinji Kagawa auf dem Sprung nach Monaco

    Der abstiegsbedrohte französische Erstligist AS Monaco steht Medienberichten zufolge vor einer Verpflichtung von Shinji Kagawa.

    Nach Informationen von RMC steht ein Leihwechsel des japanischen Nationalspielers ins Fürstentum unmittelbar bevor.

    Die Verhandlungen zwischen Dortmund und den Monegassen befänden sich in einem "fortgeschrittenem Stadium", heißt es. Nur noch Details seien zu klären.

    Kagawa selbst soll dem Champions-League-Halbfinalisten von 2017 bereits seine Zusage gegeben haben.

    Laut Borussia Dortmunds Kader-Leiter Sebastian Kehl gibt es aber noch nichts Offizielles zu vermelden.

    "Es gibt noch nichts Neues. Der Spieler ist auf uns zugekommen und hat gebeten, seine Optionen zu prüfen. Wir wissen, dass er ein sehr verdienter Spieler ist", erklärte der ehemalige Profi.

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  6. Crystal Palace pocht auf Verbleib von Wilfried Zaha

    Teammanager Roy Hodgson von Crystal Palace hat Spekulationen um einen Abschied von Wilfried Zaha zu Borussia Dortmund einen Riegel vorgeschoben.

    "Es gab absolut keinen Kontakt zwischen Borussia Dortmund und Crystal Palace", dementierte der erfahrene Teammanager eine Offerte der Schwarzgelben.

    Borussia Dortmund hat Zaha angeblich als Nachfolger für Christian Pulisic auserkoren. Pulisic wechselt im Sommer für 64 Millionen Euro zu Chelsea.

    Roy Hodgson sieht die Zukunft von Zaha allerdings bei den Eagles: " Zaha hat einen langfristigen Vertrag mit Crystal Palace unterschrieben - er ist unser Spieler."

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  7. Kagawa und Weigl: Zorc äußert sich zu möglichen BVB-Abgängen

    Verlassen Julian Weigl und Shinji Kagawa den BVB noch im Januar? Sportdirektor Michael Zorc bezieht Stellung und äußert sich auch zu Wilfried Zaha.

    Der Mittelfeldspieler soll angeblich ganz oben auf der Wunschliste der Dortmunder stehen, wenn es um den Ersatz für Christian Pulisic geht, der im Sommer endgültig zum FC Chelsea wechseln wird.

    Bei SKY wollte sich Michael Zorc aber nichts anmerken lassen: "Diese Spekulationen kommentieren wir nicht."

    Gesprächiger wurde der Sportdirektor der Schwarz-Gelben bei der Personalie Julian Weigl. Man plane mit ihm für die Rückrunde, da das eine oder andere Problem in der Innenverteidigung aufgetreten sei.

    "Er wird bei uns bleiben", bekräftigte der 56-Jährige. Weigl war vor allem mit einem Wechsel zu Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht worden, wo Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel an der Seitenlinie steht.

    Shinji Kagawa dürfen hingegen gehen. "Er ist nicht zufrieden und wir haben Gespräche geführt. Wenn ein Angebot auf dem Tisch liegt, werden wir uns damit freundschaftlich beschäftigen", führte Zorc aus.

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  8. Abschied vom BVB: Willem II freut sich auf Alexander Isak

    Alexander Isak und Borussia Dortmund gehen getrennte Wege - zumindest vorerst.

    Die Schwarzgelben einigten sich mit Willem II Tilburg auf eine Ausleihe des Schweden bis zum Saisonende. Der Deal wurde am Freitagmorgen vom BVB und dem niederländischen Erstligisten bestätigt.

    "Wir möchten Alex, den wir für ein großes Talent halten, die Möglichkeit geben, auf hohem Niveau möglichst viel Spielpraxis zu sammeln", erklärte Sportdirektor Michael Zorc.

    Dies wünsche man Alexander Isak bei Willem II: "Seine Leistungen im Team der Niederländer werden wir regelmäßig beobachten."

    Der Bundesliga-Tabellenführer hatte den jungen Mittelstürmer vor zwei Jahren für knapp neun Millionen Euro von AIK Solna verpflichtet, nachdem der Youngster mit 13 Treffern auf sich aufmerksam gemacht hatte.

    In Dortmund kam der 19-Jährige seitdem allerdings meist nur in der Zweitvertretung in der viertklassigen Regionalliga zum Einsatz. Bei Willem II Tilburg freut man sich über den Neuzugang.

    "Wir haben schon lange an Alexander gedacht. Es war ein Zufall, dass wir ihn während des Trainingslagers gegen uns in Aktion sehen konnten. Alexander ist ein großer und starker Junge, der ein Anspielpunkt in der Offensive werden kann", sagte Sportdirektor Joris Mathijsen.

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  9. BVB-Plan: Wilfried Zaha soll Christian Pulisic beerben

    Wenn Christian Pulisic Borussia Dortmund am Ende der Saison endgültig verlässt, ist eine Planstelle frei. Diese soll mit einem Spieler aus England besetzt werden.

    Wilfried Zaha soll laut SPORT BILD ganz oben auf der Wunschliste der Schwarz-Gelben für den vakanten Posten im Mittelfeld stehen. Der 26-Jährige steht aktuell bei Crystal Palace in der Premier League unter Vertrag.

    Die Londoner sollen im vergangenen Sommer, als Borussia Dortmund schon einmal angefragt hatte, 50 Millionen Euro gefordert haben. Zu viel für den Tabellenführer der Bundesliga, der diese Sommer nicht zahlen wollte.

    Nach dem Transfer von Christian Pulisic zum FC Chelsea, der 64 Millionen Euro in die Kassen spült, soll die Personalie wieder aktuell sein.

    "Klar ist, dass Christian Pulisics Abgang eine Lücke hinterlässt. Die gilt es bis zum Sommer zu schließen", betonte Sportdirektor Michael Zorc unlängst in den RUHRNACHRICHTEN.

    Der US-Amerikaner ist nach seinem Wechsel nach London bis Saisonende von den Blues ausgeliehen.

    Wilfried Zaha, der kurzzeitig auch bei Manchester United spielte, steht bei Crystal Palace noch bis 2023 unter Vertrag und hat in dieser Saison in 20 Pflichtspielen bislang drei Tore erzielt und vier vorbereitet.

    Zuletzt hieß es, dass der chinesische Erstligist Dalian Yifang an einer Verpflichtung des Ivorers interessiert sei und einen Vertrag über vier Jahre mit einem wöchentlichen Gehalt von 140.000 Pfund biete.

    Neben Zaha gilt auch Thorgan Hazard als Kandidat für Dortmund. Der Belgier steht bei der Gladbacher Borussia nur noch bis 2020 unter Vertrag.

    Daneben soll auch der bis 2022 gebundene Denis Zakaria eine Option für den BVB sein, sollte Julian Weigl gehen.

    Der 23-Jährige wird seit Monaten bei Paris Saint-Germain gehandelt, wo Ex-Trainer Thomas Tuchel an der Seitenlinie steht.

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  10. Kein BVB-Wechsel! Timo Werner passt nicht ins System

    Borussia Dortmund wird sich Medienberichten zufolge nicht um Timo Werner von RasenBallsport Leipzig bemühen.

    Wie der KICKER berichtet, will Borussia Dortmund sich einerseits nicht um einen Spieler bemühen, der wohl lieber zum FC Bayern wechseln möchte.

    Timo Werner hatte unlängst erklärt: " Wenn man in Deutschland bei RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben will, gibt es nur einen Verein, zu dem man wechseln kann".

    Auf Nachfrage, ob es sich um Bayern München handele, erklärte der Nationalspieler: "Das wäre eine Schlussfolgerung, ja."

    BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte daraufhin erklärt, einer der beiden BVB-Transferflirts Thorgan Hazard oder Timo Werner hätte "seine Zukunft schon geregelt". Und das nicht mit dem BVB. Offenbar meinte Watzke Werner.

    Borussia Dortmund soll aber vor allem Abstand von Werner nehmen, weil dieser nicht in das System von Erfolgscoach Lucien Favre passe.

    Während Timo Werner eher über seine Geschwindigkeit kommt, suche der BVB eher einen klassischen Mittelstürmer vom Typ Brecher, den es aktuell im Kader nicht gebe.

    Aktuell teilen sich Mario Götze und Paco Alcacer den Job als 9er bei den Schwarzgelben.

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  11. Neymar schwärmt von PSG-Coach Thomas Tuchel

    Die Beziehung zwischen Superstar und Coach könnte bei Paris Saint-Germain nicht besser sein. Neymar gerät beim Reden über Thomas Tuchel regelrecht ins Schwärmen.

    "Ich habe seit unserem ersten Gespräch große Zuneigung für ihn entwickelt, und wenn man solch eine große Zuneigung für seinen Trainer fühlt, gibt man sein Leben für ihn auf dem Platz. Ich werde für ihn mein Bestes geben zu gewinnen", gab der Brasilianer bei CANAL+ zu.

    Dabei gehe die Beziehung nach nur wenigen gemeinsamen Monaten weit über die Arbeit hinaus, wie Neymar zugab: "Es ist eine Freundschaft mit großem gegenseitigen Respekt. Ich respektiere ihn als Trainer, und wenn wir sprechen müssen, sprechen wir miteinander."

    Der 26-Jährige wechselte im Sommer 2017 für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona an die Seine, seit vergangenen Sommer heißt sein Trainer Thomas Tuchel, der nach einem Jahr Auszeit bei Paris Saint-Germain übernahm und derzeit die Tabelle der Ligue 1 anführt.

    Unter dem Ex-Dortmunder ist Neymar in Topform. Der Südamerikaner markierte bereits 13 Tore und sieben Vorlagen in 13 Ligapartien.

    International läuft es ebenfalls bestens. Neymars Bilanz: Fünf Treffer und zwei Assists in sechs Spielen.

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  12. Niemals Bayern! Marco Reus gibt Versprechen

    Klare Worte sind in der heutigen Zeit bei Fußballprofis selten geworden. Nicht so bei Marco Reus, der seine Wechselabsichten zum FC Bayern klipp und klar darlegt.

    "Ich? Zu den Bayern? Nie! Mich werden Sie nicht beim FC Bayern erleben. Das verspreche ich", sagte der Mittelfeldspieler von Tabellenführer Borussia Dortmund der FAZ und ergänzte: "Außerdem bin ich bald 30, die wollen doch ihre Altersstruktur auch verändern."

    Die Begründung liegt aber nicht nur am wohl nicht vorhandenen Interesse des deutschen Rekordmeisters an Marco Reus, sondern auch an dessen Zufriedenheit mit dem Hier und Jetzt.

    "Wenn man mich auf die Waage stellen würde, dann wäre ich komplett auf Mitte", beschrieb der 29-Jährige seine momentane Ausgewogenheit in jeglicher Hinsicht. "Mich zieht nichts nach rechts und nichts nach links. Ich bin komplett zufrieden, wie es derzeit läuft, sportlich und privat."

    Und Reus, der beim BVB zwar ausgebildet worden war, aber erst über die Umwegen Ahlen und Mönchengladbach in die erste Mannschaft vorstieß, ergänzte: "Heute habe ich in Dortmund vollkommen das Gefühl, zu Hause zu sein. Es gibt nichts, was es woanders gibt, was ich hier vermisse. Das macht mich stolz, glücklich und dankbar."

    Das war nicht immer so. Schließlich fiel der heutige BVB-Kapitän auch als Fahrer ohne Führerschein auf. Einen Fehler, den er "nicht totschweigen" wolle und zu dem er auch steht.

    "Ich wusste schon damals, noch bevor es rauskam, dass das ein großer Fehler war, aber ich habe das dann doch immer von mir weggeschoben. Ich dachte und hoffte: Es wird sich irgendwann von allein lösen, es wird schon irgendwie gehen."

    Ende 2014 kam es raus und der Nationalspieler musste 540.000 Euro Strafe zahlen. Das Bild, das damals von ihm entstand sei "völlig falsch" gewesen, erinnert sich Reus.

    "Daran bin ich natürlich einzig und allein selbst schuld. Zum anderen, und für mich noch schlimmer, waren die Folgen für meine eigene Familie, die mit meinem Fehler konfrontiert wurde."

    Rund anderthalb Jahre später bestand er dann die Fahrprüfung ist seitdem ganz legal auf den Straßen unterwegs. "An den negativen Dingen wächst man mehr als in Zeiten, in denen die Leute einem nur auf die Schulter klopfen und sagen: 'Super gemacht!'" Diese Affäre gehöre einfach zu seinem Entwicklungsprozess dazu.

    Mit dem Auftakt in die Rückrunde bei RB Leipzig wird es endlich wieder sportlich. Nach der starken Hinrunde und der Tabellenführung für Borussia Dortmund will Reus, der in 24 Pflichtspielen 14 Tore schoss und neun vorbereitete, so erfolgreich weitermachen.

    Dabei helfe ihm auch mal etwas Abstand zum Beruf. "Wissen Sie, was mir dabei ehrlich gesagt auch hilft? Auch mal über Dinge nachzudenken, die nicht nur den Fußball betreffen", gab er zu.

    Aber sein Traum hat dann doch wieder ganz mit Fußball und der Meisterschaft zu tun: "Mit Dortmund als Dortmunder Junge das Ding irgendwann einmal hochzuhalten, das wäre brutal schön, gigantisch, ein Traum."

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  13. "Unglaubliche Dribblings": Lucien Favre schwärmt von Jadon Sancho

    In der Hinrunde hat Jadon Sancho mit seinen Powerdribblings die Bundesliga-Welt auf den Kopf gestellt. So soll auch es in der Rückrunde weitergehen. Sein Trainer ist jedenfalls guter Dinge.

    "Er ist schon unfassbar gut", schwärmte Lucien Favr ein der BILD von seinem jungen Schützling, der in 24 Pflichtspielen bislang sieben Tore selbst schoss und zehn vorbereitete. "Er hat unglaubliche Dribblings drauf", lobte der Schweizer weiter.

    Ob Jadon Sancho der Spieler mit den bislang größten Talent ist, den er jemals hatte, vermochte der Fußballlehrer nicht einzuschätzen.

    "Aber ich hatte auch einen Marco Reus oder Raffael", rief der Dortmunder Trainer in Erinnerung und nannte die nie erfolgte Berufung des Brasilianers in die Selecao "fast schon einen Skandal".

    Anerkennend musste Favre aber in Bezug auf Jadon Sancho dann doch zugeben, dass der Engländer, der 2017 für sieben Millionen Euro von Manchester City kam, "schon in sehr jungen Jahren eine ganz entscheidende Rolle spielt". So wichtig, dass er mit 18 Jahren bereits fest zur englischen Nationalmannschaft zählt.

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  14. Michael Zorc in Gesprächen über Winter-Abgänge

    Julian Weigl könnte sofort zu PSG wechseln, Thomas Tuchel hatte unlängst noch einmal seinen Wunsch unterstrichen, ihn zu verpflichten. Doch der BVB will andere Spieler loswerden.

    Vor dem Rückrundenauftakt gegen RB Leipzig meinte Michael Zorc auf mögliche Abgänge angesprochen: "Es gibt immer Entwicklungen. Wir sind in dem einen oder anderen Fall in Gesprächen. Es ist noch nichts so konkret, dass wir etwas vermelden könnten. Wir versuchen es."

    Zwar hat Borussia Dortmund mit Sebastian Rode einen Spieler weniger als in der Hinrunde, doch auch die eigentlich für den Sommer geplante Verpflichtung von Leonardo Balerdi vorgezogen.

    Der Argentinier, der von den Boca Junior kam, ist derzeit noch bei der U-20-Nationalmannschaft bei der Südamerikameisterschaft unterwegs. Unter dem Strich hat sich an den 29 Spielern im Kader also nicht geändert.

    Als Wechselkandidaten gelten Shinji Kagawa, der am liebsten nach Spanien gehen würde und sich dafür sogar einen neuen Berater genommen hat, Dzenis Burnic, Alexander Isak und Jeremy Toljan.

    Julian Weigl hingegen darf Borussia Dortmund nicht verlassen, da Abwehrchef Manuel Akanji noch wochenlang ausfällt und auch Dan-Axel Zagadou (Fußprellung) sowie Ömer Toprak (Muskelverletzung) angeschlagen sind.

    Daher muss der 23-Jährige trotz seiner geringen Einsatzzeiten aus der Hinrunde bleiben und als gelernter Mittelfeldspieler in der Innenverteidigung aushelfen. Das jüngste Umwerben aus Paris in Person von Ex-Coach Thomas Tuchel hin oder her.

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  15. Thomas Tuchel baggert wieder an Julian Weigl

    Im Sommer ist wild um einen Wechsel von Julian Weigl zu Paris Saint-Germain spekuliert worden. Und flammt jetzt wieder.

    "Julian ist immer noch interessant", nährte PSG-Coach Thomas Tuchel via RMC SPORT die neuen Gerüchte.

    Zuletzt hieß es, dass der junge Dortmunder die Rolle von Adrien Rabiot einnehmen solle, der die Pariser gern verlassen wird.

    Doch Borussia Dortmund will Julian Weigl nicht kurzfristig gehen lassen – trotz seiner nur vier Einsätze in der Hinrunde.

    Thomas Tuchel weiter: "Ich darf nicht darüber sprechen. Er war mein Spieler und wir haben zusammen gearbeitet. Julian hat für uns in Dortmund sehr gut gespielt, aber er ist immer noch deren Spieler."

    Sollte Paris Saint-Germain keinen Erfolg bei den Schwarz-Gelben haben, haben sie in Idrissa Gueye (FC Everton) und Abdoulaye Doucouré (FC Watford) bereits zwei andere Kandidaten im Blick.

    Tuchel setzt auch seine Hoffnung in einen neuen Winterzugang, wie er verriet.

    "Da gibt es einen bestimmten Fall, bei dem ich hoffe, dass wir den Durchbruch schaffen, weil wir ihn brauchen. Normalerweise hätte wir diesen Spieler schon im letzten Sommer holen müssen. Wir brauchen diesen Spieler – er ist absolut notwendig."

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  16. Barça-Boss setzt voll auf Ousmane Dembele

    Der FC Barcelona setzt weiterhin auf Ousmane Dembele. Das hat Präsident Josep Maria Bartomeu klargestellt.

    "Er ist ein großartiger Spieler, jung, mit großem Potenzial und einem unglaublichen Talent", sagte der Funktionär im Interview mit der spanischen Fachzeitung SPORT.

    Ousmane Dembele war 2017 für bis zu 146 Millionen Euro Ablöse von Borussia Dortmund zu den Katalanen gewechselt. In seiner ersten Saison im Camp Nou enttäuschte der Flügelstürmer jedoch.

    Aktuell ist Dembele einer der Leistungsträger in der Offensivabteilung des spanischen Meisters und Pokalsiegers.

    Bartomeu erwartet noch mehr von dem französischen Nationalspieler: "Die Trainer glauben an ihn, ebenso wie seine Teamkollegen. Er wird hier erfolgreich sein."

    Allerdings gelte auch für Ousmane Dembele: "Er muss jeden Tag hart arbeiten, was er auch tut. Mit Anstrengung, Motivation und Ehrgeiz."

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  17. BVB-Fans boykottieren Duell gegen Leipzig

    Die Fans von Borussia Dortmund wollen das Spiel bei RB Leipzig nicht live in Sachsen verfolgen. Stattdessen bleiben sie im heimischen Stadion.

    Wie ein Großteil der aktiven Fanszene mitteilte, werde man nicht nach Leipzig reisen und stattdessen ein Public Viewing im Signal-Iduna-Park organisieren.

    "Lasst uns trotz des ausfallenden Spielbesuchs gemeinsam einen gelungenen Tag verbringen!"

    Nicht bei allen Fans von Borussia Dortmund trifft das auf Gegenliebe. Denn sie fürchten die fehlende Unterstützung in der Red-Bull-Arena für die BVB-Elf.

    Doch die Fanabteilung ist sich dessen bewusst, nimmt es klar in Kauf: "Auch wenn wir dadurch wieder einmal auf die Unterstützung unserer Mannschaft verzichten müssen: RB Leipzig gegen Borussia Dortmund ist nicht unser Spiel. Wir wollen den Fußball als Volkssport erhalten!"

    Die Begründung liegt in der Struktur von RB Leipzig. Der Verein sei der Inbegriff der Kommerzialisierung des Fußballs.

    "Der gemeinsame Mutterkonzern von RB Leipzig und dem österreichischen Ableger in Salzburg schafft national und international einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber allen anderen Vereinen", heißt es in einer Erklärung.

    Und weiter: "Hier werden Transfergeschäfte nicht im normalen Wettbewerb zweier Vereine, sondern in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit zum Erreichen eines Ziels abgewickelt."

    Schon in der Vergangenheit kam es zwischen beiden Lagern zu Auseinandersetzungen. Die Anhänger der Schwarz-Gelben protestieren bei jedem Spiel gegen RB, was in der Saison 2016/2017 sogar zu einer Sperre der Südtribüne führte.

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  18. Sebastian Kehl verteidigt Dortmunds Jugendarbeit

    DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte die Nachwuchsarbeit im deutschen Fußball scharf kritisiert und Nachbesserungen gefordert. Das will Borussia Dortmund nicht auf sich sitzen lassen.

    "Ich glaube, dass wir in Dortmund ein gutes Beispiel dafür sind, dass man auf Spitzenniveau junge Spieler immer wieder auf den Markt bringen kann", betonte Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung bei den Schwarz-Gelben, in der WAZ.

    Unter anderem hatte Reinhard Grindel moniert, dass die Vereine in England, Spanien und Frankreich weiter seien.

    Diese Herausforderungen seien zwar "richtig beschrieben", erklärte der Ex-Profi, doch einige Profis aus dem Dortmunder Kader seien auch in Dortmund ausgebildet worden.

    "Christian Pulisic ist schon in der Jugend nach Dortmund gekommen. Genauso wie Bruun Larsen. Mario Götze haben wir ausgebildet. Einige von unseren Spielern, die jetzt im Profikader sind, stammen aus der U23", stellte der 38-Jährige klar.

    Auch Marco Reus oder der einst vom heutigen Zweitligisten 1. FC Magdeburg zum BVB gewechselte Marcel Schmelzer gehören dazu.

    Doch Kehl weiß auch um die Konkurrenz aus England oder Frankreich.

    "Viele junge Spieler aus Frankreich, aus England sind extrem gut ausgebildet, in jungen Jahren bereits. Das macht es uns in der Jugendarbeit sicher nicht einfach", so der Vize-Weltmeister von 2002. Mit Jadon Sancho spielt ein junger Engländer bei Borussia Dortmund.

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  19. Thiago Silva freut sich schon auf Julian Weigl

    Julian Weigl wird seit geraumer Zeit mit einem Wechsel zu Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht. Mit Thiago Silva hat sich nun auch ein Spieler der Franzosen zu Wort gemeldet.

    Auf das Interesse des französischen Meisters am Dortmunder und an Idrissa Gueye vom englischen Erstligisten FC Everton angesprochen, antwortete der Brasilianer in LE PARISIEN: "Ich kenne sie nicht so gut, aber ich weiß, dass sie die Qualität haben, hier zu spielen. Sollten sie kommen, wären sie natürlich herzlich willkommen."

    Paris Saint-Germain würde sehr gern einen zentralen Mittelfeldspieler verpflichten, daraus machte auch Thiago Silva kein Geheimnis. "Wir haben untereinander nicht gesprochen, aber ich vertraue da auf die Fähigkeiten von Antero Henrique, Maxwell und des Präsidenten", so der PSG-Kapitän weiter.

    Schon im Sommer sollen die Pariser an Julian Weigl interessiert gewesen sein, doch ein Wechsel kam damals nicht zustande.

    Nun habe Trainer Thomas Tuchel, der den 23-Jährigen noch aus gemeinsamen Tagen bei Borussia Dortmund gut kennt, angeblich schon kontaktiert, um einen Wechsel im Januar anzustoßen.

    Doch der BVB soll wohl darauf beharren, ihn nicht abgeben zu wollen. In der Hinrunde kam Weigl nur auf acht Einsätze für die Schwarz-Gelben.

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  20. Shinji Kagawa setzt alles an einen Spanien-Wechsel

    Shinji Kagawa ist seit Wochen unzufrieden. Die Einsatzzeiten bei Borussia Dortmund genügen ihm nicht, weshalb er nun sogar einen neuen Berater engagiert, der einen Transfer einfädeln soll.

    Laut der RUHRNACHRICHTEN soll der neue Mann an seiner Seite schnellstmöglich einen Verein in Spanien finden. Der Japaner will unbedingt in de Primera Division wechseln, doch kein Spitzenklub hat derzeit einen Platz frei.

    Problematisch ist die Regeln in Spanien, wonach maximal fünf Nicht-EU-Spieler im Kader eines Vereins stehen und drei spielen dürfen. Mit seinem neuen Berater hofft der 29-Jährige nun durch bessere Kontakte dennoch einen Wechsel realisieren zu können.

    Gerüchte um einen Wechsel in die Ligue 1 dementierte Sportdirektor Michael Zorc mit den Worten: "Davon ist mir nichts bekannt."

    Shinji Kagawa kommt unter Lucien Favre seit geraumer Zeit nicht mehr zum Zug und würde Borussia Dortmund am liebsten noch in der Winterpause verlassen.

    Der Mittelfeldspieler steht seit 2014 wieder beim BVB unter Vertrag, wo er schon zwei Jahre bis 2012 spielte, ehe er zu Manchester United wechselte. Sein Arbeitspapier läuft noch bis 2020.

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  21. Axel Witsel spricht eine Warnung an seine Kollegen aus

    Für Axel Witsel entscheidet im Meisterrennen in der Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München vor allem der Kopf.

    "Du musst dein Ding durchziehen und zu jeder Zeit und in jeder Situation cool bleiben. Probleme entstehen erst, wenn du sie in deinem Kopf zum Thema machst. Das dürfen wir gar nicht erst zulassen", erklärt der 30-Jährige im KICKER.

    "In der Hinrunde ist uns das gut gelungen. Wenn wir uns dann noch immer wieder bewusst machen, dass wir noch rein gar nichts gewonnen haben, dann sind wir auf einem guten Weg", weiß Axel Witsel, der schon in Belgien und Russland Meister sowie Pokalsieger geworden ist.

    Mit sechs Punkten Vorsprung ist Borussia Dortmund als Herbstmeister in die Pause gegangen, der FC Bayern München lauert unmittelbar dahinter und schießt nahezu täglich gegen die Westfalen. "Das ist ein Spiel, nichts Anderes", gibt sich der Belgier cool. "Was sollen die Bayern in ihrer Situation auch sonst sagen? Wir sind gut beraten, uns nur auf uns zu konzentrieren."

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