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Borussia Dortmund: Februar 2019

25 Meldungen aus dem Februar 2019 – Archiv der BVB-News.

  1. Mario Götze erklärt seine neue Stürmer-Rolle

    In neuer Rolle als zentrale Angreifer blüht Mario Götze plötzlich auf. Borussia Dortmunds Starspieler erklärt seinen Höhenflug.

    Zu Saisonanfang suchte Lucien Favre noch den richtigen Platz für Mario Götze. Der Schweizer Taktikfuchs hat diesen inzwischen ausgemacht: Götze stürmt an vorderster Front – und überzeugt.

    "Wenn man eine spielerische Neun haben möchte und einerseits versucht, Tiefe zu schaffen, um sich andererseits ins Mittelfeld fallen zu lassen, dann ist das okay", erklärt der 26-fache deutsche Nationalspieler dem KICKER.

    Im Favreschen Spielsystem umschreibt sich Götze selbst als "schwebende Figur, nicht als klassischer Stürmer, der in der Mitte auf die langen Bälle wartet".

    An Favres Faible, auf einen echten Neuner zu verzichten, musste sich Götze erst mal gewöhnen.

    Für den gebürtigen Memminger sei es zudem wichtig, dass er sich auf dem Feld anderen Rollen widmen kann. "Dann ist das für mich eine Bereicherung und eine gute Situation", umspült Götze ein wohliges Gefühl.

    In Abwesenheit von Marco Reus schnallte sich Götze außerdem die Spielführerbinde um – auch dieser Umstand scheint ihn zu beflügeln. In den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen kam Götze auf drei Tore und einen Assist.

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  2. Borussia Dortmund
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  3. Hoeneß-Kampfansage: BVB reagiert gelassen

    Borussia Dortmund reagiert gelassen auf die Äußerungen von Uli Hoeneß bezüglich des sich nähernden Topspiels gegen den FC Bayern.

    Nur noch rund ein Monat bis zum deutschen El Clásico zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund.

    Der Münchner Vereinspräsident Uli Hoeneß versuchte jüngst die Stimmung anzuheizen, kündigte im DOPPELPASS bei SPORT1 die „Hölle“ für den BVB an.

    Beim aktuellen Tabellenführer tangieren die Kampfansagen aus der bayrischen Landeshauptstadt das Management nicht wirklich. "Wir kommentieren keine Aussagen aus München", lässt sich Hans-Joachim Watzke von der SPORT BILD mitnichten aus der Reserve locken.

    Und weiter: "Das haben wir in den vergangenen Monaten nicht gemacht und haben auch nicht vor, an unserer Herangehensweise in naher Zukunft etwas zu verändern. Wir beschäftigen uns ausschließlich mit Borussia Dortmund."

    Hoeneß war sich vor wenigen Tagen noch sicher, dass an jenem Tag die Meisterschaft entschieden werde. Für den BVB geht es am 24. Spieltag erst mal zum FC Augsburg, der FC Bayern gastiert zum Spitzenspiel beim Dritten Borussia Mönchengladbach.

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  4. Lucien Favre lässt offen, ob Alcacer und Reus spielen

    Ob Marco Reus  und Paco Alcacer im Auswärtsspiel beim FC Augsburg wieder für Borussia Dortmund stürmen können, lässt Lucien Favre offen.

    Der Dortmunder Übungsleiter gab sich in der Pressekonferenz vor dem Spiel bei den Fuggerstädtern nicht sehr auskunftsreich, bestätigte nur, dass Reus mit der Mannschaft trainiert habe. Einen Einsatz wollte er jedoch nicht bestätigen.

    Auch beim zweiten Star-Stürmer der Schwarzgelben, Paco Alcacer, müssen sich die Fans noch gedulden.

    "Ich kann noch nicht sagen, ob er spielt", betonte Favre. "Er hat seine Tore gemacht, die Trainingseindrücke und die restliche Aufstellung werden darüber entscheiden."

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  5. BVB-Manager Zorc: Dritter wollen wir nicht werden

    Mit dem 3:2-Heimsieg über Bayer Leverkusen stellte Borussia Dortmund den alten Drei-Punkte-Vorsprung auf den FC Bayern wieder her.

    Sportdirektor Michael Zorc äußerte sich nach dem Spiel bezüglich der BVB-Titelambitionen.

    Drei Remis in Folge zeigten sich dafür verantwortlich, dass Borussia Dortmunds Vorsprung auf den FC Bayern beträchtlich schrumpfte. Lucien Favre und Co. durften am Sonntagabend im Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen (3:2) mal wieder einen Sieg bejubeln.

    Fakt ist: Die Meisterschaft wird zwischen dem BVB und dem FC Bayern entschieden. Der Münchner Nobelklub hat drei Punkte Rückstand auf Schwarz-Gelb, der Dritte Borussia Mönchengladbach hinkt mit elf Zählern Abstand bereits weit hinterher.

    "Dritter wollen wir nicht werden. Es geht aber um den Ansatz. Für unsere nicht ganz so erfahrene Mannschaft ist es wichtig, nicht über übergeordnete Ziele zu sprechen. Davon bekommst du am Ende keinen Punkt", sagte Sportdirektor Michael Zorc ins Sky-Mikro. Man müsse von Spiel zu Spiel arbeiten, was auch das Rezept des BVB sei.

    Es sei nicht das erste Mal, dass man Tabellenführer sei, "wir wissen damit umzugehen", meinte Zorc.

    Für den BVB geht es am Freitagabend (20.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg weiter. Die Fuggerstädter gewannen nur eins ihrer letzten 14 Bundesliga-Spiele (drei Remis, zehn Niederlagen).

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  6. Peter Bosz teilt gegen Ex-BVB-Spieler aus

    Mit Bayer Leverkusen begeistert Peter Bosz gerade die Bundesliga. Sein Scheitern bei Borussia Dortmund führt er auf seine damaligen Spieler zurück.

    Auch wenn die Werkself unheimlich offensiv agiert, so erscheint diese Elf des Niederländers noch etwas vorsichtiger zu seine, als jene des BVB vor etwas mehr als einem Jahr. Dieser Eindruck trüge, bekannte der Fußballlehrer.

    Peter Bosz: "Ich wollte auch in Dortmund gerne so spielen. Da gibt es keinen Unterschied, was mich betrifft, aber vielleicht machen die Spieler in Leverkusen das besser als es damals die in Dortmund gemacht haben."

    Mit Bayer gelangen ihm zuletzt vier Siege in der Bundesliga am Stück, jedoch war in der Zwischenrunde der Europa League Schluss.

    Diese Enttäuschung wollen sie nicht mehr gelten lassen, stattdessen wieder offensivstark auftreten. "Alle haben gesehen, wie wir im vergangenen Monat gespielt haben. Das versuchen wir jedes Mal. Zuhause, aber auch auswärts. Da weiß man schon, wie wir in Dortmund gerne auftreten möchten", so der 55-Jährige.

    Bosz, der im Dezember 2017 nach nur sechs Monaten bei Borussia Dortmund von Peter Stöger abgelöst worden war, freut sich auch auf die Rückkehr zu seiner alten Wirkungsstätte.

    "Die Zeit war kurz, aber sie war gut", sagt der Trainer, "es freut mich, in diesem Stadion die super Fans, die Gelbe Wand, wieder zu sehen, aber auch die Mitarbeiter, weil dort auch sehr gute Menschen waren, und auch die Spieler, die aus meiner Zeit noch da sind."

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  7. BVB-Boss Watzke kündigt weitere Transfers an

    Borussia Dortmund hat seine Mannschaft der Zukunft noch nicht beisammen. Es sollen noch Neuzugänge folgen.

    Hans-Joachim Watzke kündigte weitere Ergänzungen des Kaders an. "Wir sehen noch einmal erhebliches Verbesserungspotenzial", sagte der Geschäftsführer der Schwarz-Gelben bei einer BVB-Runde, "es gibt Dinge, wo wir noch besser, noch breiter und auch in der Spitze noch besser werden müssen. Im Sommer gibt es noch das eine oder andere zu tun."

    Wo genau er noch Verbesserungspotenzial sieht, ließ er offen. Doch Medienberichten zufolge sucht Borussia Dortmund vor allem nach einem Außenverteidiger, einem zentralen Mittelfeldspieler und einem Stürmer.

    Letztgenannte Position wird derzeit von Mario Götze ausgeübt. Nicht schlecht, wie Watzke betonte, aber: "Er könnte ein paar Tore mehr schießen." Dennoch sei der Weltmeister von 2014 "auf dem total richtigen Weg".

    Vielleicht gelingen ihm ja gegen Bayer Leverkusen und Ex-Trainer Peter Bosz ein paar Treffer. Denn ein Erfolgserlebnis nach den zuletzt fünf sieglosen Partien steht "idealerweise" gegen die Werkself auf dem Programm.

    Trotz der jüngsten Rückschläge bekräftigte Watzke aber: "Es ist jetzt schon klar: Wir spielen eine Top-Saison".

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  8. Jürgen Klopp: Liverpool hatte bei Jadon Sancho keine Chance

    Der FC Liverpool hatte auch ein Auge auf Jadon Sancho geworfen. Doch eine Chance hatten sie nie, gab nun Jürgen Klopp zu.

    Dem GUARDIAN verriet der 51-Jährige, dass sie natürlich auch Interesse an einer Verpflichtung des heute 18-Jährigen hatten. Doch die nicht weiter ausgeführten Bemühungen seien von Anfang zum Scheitern verurteilt gewesen.

    "Englische Klubs verkaufen nicht an andere englische Klubs", erklärte Jürgen Klopp das Problem: "Ich weiß nicht genau, was der Grund dafür ist, aber sie tun es einfach nicht."

    Unter anderem hatte so der Wechsel von Alexis Sanchez vom FC Arsenal zu Manchester United vor einem Jahr für Aufhorchen gesorgt. Man stärke so ja einen direkten Gegner, hieß es damals.

    Jadon Sancho wechselte 2017 für weniger als acht Millionen Euro von Manchester City zu Borussia Dortmund. Dort entwickelt sich der Engländer prächtig und ist in dieser Saison einer der Leistungsträger in Schwarz-Gelb.

    Klopp empfahl anderen englischen Jugendspielern sogar einen Wechsel ein die "wunderbare" Bundesliga.

    "Englische Spieler zu kaufen, ist eine kluge Idee, weil wir niemals eine Chance gehabt hätten, Sancho zu kriegen", so der Ex-BVB-Coach. Worte, die der FC Bayern und Callum Hudson-Odoi gern hören werden…

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  9. Julian Weigl: Ich werde mich nicht wegstreiken

    Ousmane Dembele und Pierre-Emerick Aubameyang haben einst durch Streiks ihre Wechsel erzwungen. Für Julian Weigl kommt das nicht in Frage.

    "Ich weiß, was ich an dem Verein habe. Deswegen gab es keinen Grund, Stunk zu machen oder mich wegzustreiken, dafür habe ich die Jungs auch alle viel zu gerne", gab der 23-Jährige bei EUROSPORT zu.

    Ousmane Dembele und Pierre-Emerick Aubameyang hatten so einst ihre Wechsel zum FC Barcelona bzw. FC Arsenal erwirkt. Zuletzt kündigte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke auch harte Maßnahmen an, sollte dies ein Profi noch einmal machen.

    Im Winter hatte Borussia Dortmund Julian Weigl einen Abgang zu Paris Saint-Germain verboten, schon im vergangenen Sommer war ein Wechsel zu Ex-Trainer Thomas Tuchel gescheitert.

    Keine leichte Zeit, wie er zugab: "Natürlich war es am Anfang schwer, wenn man so eine Chance in Aussicht hat. Nachdem die Hinrunde sehr unbefriedigend war, haben wir Gespräche geführt."

    Gibt es einen neuen Anlauf in diesem Sommer? "Das wird man sehen. Was im Sommer passiert, kann ich jetzt noch nicht sagen", erklärte Weigl, der noch bis 2021 vertraglich gebunden ist.

    Inzwischen habe sich der eigentliche Mittelfeldspieler auch mit seiner neuen Rolle als Innenverteidiger angefreundet.

    "Als ich im letzten Hinrundenspiel erfahren habe, dass ich Innenverteidiger spiele, hatte ich schon Respekt vor der Aufgabe. Es ist eine schwierige Position, die ich so auch noch nie gespielt habe", sagte Weigl, der nun aber wieder regelmäßig für den BVB auf dem Platz stehen darf.

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  10. Chelsea heiß auf BVB-Flirt Hakim Ziyech

    Der FC Chelsea will seine Offensivabteilung Medienberichten zufolge mit Hakim Ziyech (25) von Ajax Amsterdam verstärken.

    Wie das italienische Onlineportal CALCIOMERCATO.IT in Erfahrung gebracht hat, soll Chelsea-Chefcoach Maurizio Sarri den Marokkaner als potenzielle Verstärkung ausgemacht haben.

    Hakim Ziyech spielt bei Ajax Amsterdam eine starke Saison, hat 15 Tore selbst erzielt und weitere 13 vorbereitet, darunter eins im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid.

    Ajax Amsterdam hatte Ziyech vor drei Jahren für elf Millionen Euro von Twente verpflichtet, sein Vertrag läuft noch bis 2021.

    Dem Vernehmen nach verlangt Ajax Amsterdam für den Offensivakteur mindestens 40 Millionen Euro Ablöse.

    Hakim Ziyech, der offensiv zentral oder rechts aufläuft, wurde zuletzt auch mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht.

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  11. Großer BVB-Frust nach erneutem Patzer

    Fünf Spiele nacheinander hat Borussia Dortmund nun schon nicht gewonnen. Der Frust im Team macht sich langsam breit.

    "Wir müssen hier drei Punkte holen. Wir haben wenig zugelassen, müssen aber offensiver spielen und besser in den gegnerischen Sechzehner kommen. Wir hatten die eine oder andere Torchance und müssen da konsequenter sein", sagte Mario Götze nach der Nullnummer gegen den Tabellenletzten 1. FC Nürnberg.

    Mit dem Remis gegen den Club hat Borussia Dortmund nun nur noch drei Punkte Vorsprung auf den FC Bayern. "Wir müssen irgendwas machen, damit etwas passiert. Wir müssen uns verbessern!", forderte der Weltmeister von 2014 daher eindringlich.

    Für Torwart Roman Bürki sei es "frustrierend" von hinten das Spiel seiner Vorderleute zu sehen. "Die Gegner wissen um unsere Stärken und reagieren darauf. Die Durchschlagskraft fehlt und wir sind körperlich unterlegen. Wir müssen Lösungen finden", sagte der Schweizer. Immerhin habe man keinen Gegentreffer kassiert.

    Zuletzt musste er dreimal gegen Tottenham und dreimal gegen Hoffenheim hinter sich greifen.

    Lucien Favre stand gegen Nürnberg zum 250. Mal als Cheftrainer in der Bundesliga an der Seite, musste mitansehen, wie es ohne den verletzten Kapitän Marco Reus einfach nicht läuft.

    Glücklich war am Ende nur Boris Schommers. Der Nürnberger Interimstrainer frohlockte: "Meine Mannschaft hat mit viel Leidenschaft dagegen gehalten. Wir müssen einfach gut und strukturiert gegen den Ball halten. Dann kann man auch gegen den aktuellen Tabellenführer einen Punkt holen."

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  12. Matthias Sammer analysiert die jüngste BVB-Krise

    Matthias Sammer ist sich sicher: Der BVB findet wieder in die Spur zurück. Eine Meistergarantie gibt er aber nicht ab.

    "Jetzt ist man einen Tick unter dem Limit, aber das ist ganz normal innerhalb einer Saison", analysierte der 51-Jährige bei Eurosport. In der Hinrunde und zu Beginn der Rückrunde sei Borussia Dortmund "vielleicht ein bisschen über dem Limit" gewesen.

    Worauf es nun ankommt, verriet Matthias Sammer, der als Berater für seinen Ex-Verein arbeitet, auch: "Das Wichtigste ist, in verschiedenen Phasen die Mitte anzustreben. Das muss Borussia Dortmund jetzt wieder schaffen."

    Zwar führt der BVB die Tabelle der Bundesliga noch mit zwei Zählern Vorsprung auf den FC Bayern an, doch zuletzt haben sie zwei Remis in der Liga, sowie das Aus im DFB-Pokal hinnehmen müssen. Mit einem Sieg im Montagsspiel gegen Nürnberg kann der BVB in der Bundesliga wieder fünf Zähler Vorsprung auf Bayern München einfahren.

    Außerdem stehen sie nach dem 0:3 aus dem Achtelfinalhinspiel bei Tottenham Hotspur auch in der Champions League vor dem K.o.

    Die Schwarz-Gelben haben nach 21 Spieltagen fünf Punkte Vorsprung auf Verfolger Bayern München, schwächelten in der Liga allerdings zuletzt und schieden aus dem DFB-Pokal aus.

    Und im Champions-League-Achtelfinale gegen Tottenham Hotspur steht Dortmund nach der 0:3-Auswärtsniederlage vor dem Aus.

    "Borussia Dortmund ist in der Realität gelandet", erklärte Sammer. "Was in der Hinserie noch mit Glück zu Ende gespielt wurde, ist jetzt manchmal auch ein bisschen Pech oder ein individueller Fehler, durch den ein Punktverlust zustande kommt."

    Ob es dennoch für den neunten Meistertitel reicht, vermochte der Europameister von 1996 nicht zu prophezeien, da es ja auch noch immer den FC Bayern gibt. "

    Vom reinen Leistungsvermögen, von der Erfahrung und der Breite des Kaders ist der FC Bayern – auch mit dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund – in allen Phasen bis zum Saisonende favorisiert gewesen, aber ich gebe keine Garantie."

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  13. Nuri Sahin: Der BVB ist mein Herzensverein

    Nuri Sahin ist auch sechs Monate nach seinem Abschied aus dem Signal Iduna Park weiterhin eng mit Borussia Dortmund verbunden.

    Das BVB-Eigengewächs steht seit dem vergangenen Sommer bei Weder Bremen unter Vertrag. Dort ist der Mittelfeldakteur bereits angekommen.

    "In professioneller Hinsicht bin ich durch und durch Werderaner. Das ist mein Arbeitgeber und ich tue alles für den Erfolg des Vereins", sagte der gebürtige Lüdenscheider gegenüber der BILD.

    Daher habe er sich auch "extrem gefreut", als er mit Werder Bremen im DFB-Pokal bei den Schwarzgelben gewann.

    Doch die Liebe zum BVB ist noch nicht abgekühlt. "Allerdings habe ich respektvoll gejubelt, weil der BVB mein Herzensverein ist", so Sahin.

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  14. Lucien Favre: Volle Konzentration auf die Meisterschaft

    Nach dem 0:3 bei Tottenham Hotspur hat Lucien Favre deutlich gemacht, worauf in den nächsten Wochen der Fokus von Borussia Dortmund liegt.

    "Wir müssen uns weiter Schritt für Schritt auf die Meisterschaft konzentrieren. 3:0 ist viel, aber man weiß nie, wir werden sehen", sagte der Schweizer nach der schmerzhaften Niederlage im Achtelfinalhinspiel bei den Londonern. Das Rückspiel in Dortmund findet in drei Wochen statt.

    Zu dem Spiel meinte Lucien Favre: "Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, wir haben sehr gut verteidigt, sie hatten nicht viele Torchancen, aber das Tor eine Minute nach der Pause war ein Geschenk. Auch das zweite Tor war unnötig."

    Anschließend habe sein Team "überhastet gespielt" und sich mit Torchancen schwer getan. "Nach der ersten Halbzeit ist es sehr schwierig, das 0:3 zu akzeptieren", gab der seit Sommer amtierende Trainer des BVB zu.

    Roman Bürki schlug derweil in eine ganz andere Kerbe. "Wenn es gegen robuste Mannschaften geht, haben wir unsere Probleme, weil wir nicht dagegenhalten können. Es ist jetzt schon seit mehreren Wochen, dass wir die Standards und Flanken nicht gut genug verteidigen", monierte der Keeper von Borussia Dortmund.

    Und der Schlussmann appellierte noch an das Team: "Wir setzen uns einfach zu wenig durch, wir sind zum Teil nicht aufmerksam. Wir müssen rigoros verteidigen, das müssen wir auf jeden Fall verbessern."

    Fernando Llorente erzielte das 3:0 in der 86. Minute nach einer Ecke von Christian Eriksen. Nur drei Minuten zuvor hatte Jan Vertonghen die 1:0-Führung von Heung-Min Son auf 2:0 gestellt.

    Auch Sebastian Kehl war hinsichtlich der "schmerzhaften Niederlage" angefressen.

    "Das zweite und dritte Gegentor waren komplett unnötig. Wir haben in der zweiten Halbzeit insgesamt nicht mehr dagegengehalten, wir haben keinen Fußball mehr gespielt, hatten kaum Torchancen. Wir haben das Fußballspiel eingestellt und am Ende zurecht verloren", monierte der Leiter der Lizenzspielerabteilung.

    Kehl legte noch nach: "Wir können uns besser präsentieren, Tottenham ist keine Übermannschaft. Das macht uns nachdenklich, daran müssen wir arbeiten." Nach dem Pokal-Aus gegen Werder Bremen und zuletzt zwei Remis nacheinander in der Bundesliga der nächste zu verdauende Rückschlag für den Bundesliga-Spitzenreiter.

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  15. Mario Götze: Lucien Favre schätzt meinen Wert für den BVB

    Zu Beginn der Saison sah die Welt von Mario Götze nicht gut aus. Doch nun versteht er sich mit seinem neuen Trainer.

    "Ich glaube, dass wir eine gewisse Anlaufzeit gebraucht haben", gab der 26-Jährige bei DAZN zu.

    "Am Anfang war es ein bisschen schwieriger. Ich musste mich an seine Idee und Philosophie gewöhnen, an das, was er fordert. Ich habe versucht, ihm zu zeigen, dass ich das auch kann und möchte."

    Am Ende der Hinrunde hat sich die Situation dann gebessert. Gehörte er anfangs nicht einmal in den Kader, kam er ab dem Herbst regelmäßig für Borussia Dortmund zum Einsatz.

    "Ich denke, dass ich der Mannschaft einen gewissen Wert geben kann, und dass der Trainer diesen auch schätzt", so Mario Götze weiter.

    Gegen den FC Augsburg traf der Offensivmann als Joker gegen den FC Augsburg und spielt seitdem wieder regelmäßig.

    Unter Lucien Favre kommt der einstige Mittelfeldspieler vermehrt als Stürmer zum Einsatz. Und gefällt in der neuen Rolle. Zuletzt schoss er zwei Tore und legte drei auf.

    Sein Lauf soll auch in der Champion League im Achtelfinalhinspiel bei Tottenham Hotspur anhalten.

    Dann steht auch der Weltmeister von 2014 im Mittelpunkt, da Paco Alcacer und Marco Reus verletzt fehlen. Mit dem Druck kann er aber umgehen.

    "Mit den Jahren entwickelt man eine gewisse Gelassenheit. Man findet immer neue Situationen vor und muss damit umgehen. Es ist eine Eigenschaft, die ich mir angeeignet habe. Dass ich für mich schaue, dass ich das Beste aus meiner Situation mache – unabhängig von externen Faktoren", so Götze abschließend.

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  16. Axel Witsel: Kein Deutscher besser als Marco Reus

    Neuzugang Axel Witsel (30) hat ein Loblied auf seinen Dortmunder Mannschaftskollegen Marco Reus angestimmt.

    "Ich habe keinen deutschen Spieler in den letzten sechs Monaten gesehen, der besser ist als er", erklärte der belgische Nationalspieler gegenüber dem SPORTBUZZER.

    Reus, der den Großteil der Hinrunde endlich einmal ohne Blessuren überstanden hatte, ist der Topscorer der Schwarzgelben und laut Witsel "einer der wichtigsten Spieler" für den BVB.

    Der Belgier rechnet vor: "Marco hat schon 17 Pflichtspieltore für uns geschossen und elf Vorlagen gegeben."

    Auf ihren Top-Torjäger müssen die Borussen in der Champions League allerdings verzichten.

    Der Superstar fällt für das Achtelfinal-Hinspiel gegen die Tottenham Hotspur in London wegen einer Oberschenkelverletzung aus.

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  17. Roman Bürki: Marc-Andre ter Stegen ist der beste Keeper

    Einen besseren Torwart als Marc-André ter Stegen gibt es in Europa nicht. Davon ist zumindest Roman Bürki fest überzeugt.

    Der Deutsche sei für ihn aktuell "der beste Torhüter in Europa", gab der Schweizer im KICKER zu.

    "Er hat seinen eigenen Stil, spielt Fußball wie ein Feldspieler, hat immer klare Aktionen", erklärte der Schlussmann von Borussia Dortmund weiter.

    Roman Bürki, der mit dem BVB in der Champions League im Achtelfinalhinspiel am Mittwoch auf Tottenham Hotspur trifft, ergänzte: "Ich beobachte ihn oft in seinen Spielen: Er strahlt eine unheimliche Überzeugung aus und zieht seine Ideen mit dieser Überzeugung durch."

    Marc-André ter Stegen, der 2014 von Borussia Mönchengladbach zum FC Barcelona wechselte, trifft mit den Katalanen auf Olympique Lyon und führt wie auch der BVB die Tabelle in der heimischen Liga an.

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  18. Jadon Sancho kann Geschichte schreiben

    Jadon Sancho hat trotz der verspielten 3:0-Führung gegen Hoffenheim überzeugt. Und kann gegen Nürnberg Geschichte schreiben.

    Bislang hat der Engländer sieben Treffer in der Bundesliga auf dem Konto, acht in dieser Saison insgesamt.

    Nach seinem Tor gegen die TSG zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung (Endergebnis: 3:3) kann der 18-Jährige gegen den 1. FC Nürnberg Geschichte schreiben.

    Trifft er auch dort, ist er der jüngste Spieler, der in der Bundesliga auf acht Tore kommt.

    Bislang steht Christian Wück auf Rang eins, der bei seinem achten Bundesligatreffer 18 Jahre und 11 Monate alt war. Auf den Plätzen drei bis fünf folgen Olaf Thon, Lukas Podolski und Horst Köppel.

    Sollte gegen den Club kein Treffer gelingen, hat Jadon Sancho auch noch wenige Tage danach gegen Bayer Leverkusen mit BVB-Ex-Coach Peter Bosz an der Seitenlinie eine Chance den Rekord zu brechen.

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  19. "Sehr ärgerlich": BVB hadert mit sich selbst

    Dank des erneuten Patzers kommt Bayern München dem BVB immer näher. Dortmund will das Spiel nur noch abhaken.

    Borussia Dortmund hatte zur Halbzeit schon 2:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim geführt, kurz nach der Pause gar das 3:0 gemacht. Youngster Jadon Sancho hätte sogar noch einmal treffen können, doch stattdessen kam Ishak Belfodil zum Zug. Der Algerier erzielte erst das 1:3 und nach einem Tor von Pavel Kaderabek noch den 3:3-Ausgleich.

    Hat Lucien Favre an der Seitenlinie der Hausherren als ordnende Hand gefehlt? "Natürlich ist es bitter wenn der Trainer fehlt, das steht außer Frage. Aber wir müssen auf dem Platz abliefern", erklärte Mario Götze in Abwesenheit des Schweizer, der mit Grippe im Bett lag.

    Der 54-Jährige wurde von seinen Assistenten Manfred Stefes und Edin Terzic vertreten, die beide den Platz des Cheftrainers auf der Bank frei ließen.

    "Das ist natürlich extrem bitter, wenn wir 74 Minuten lang ein richtig gutes Spiel machen und dann noch unentschieden spielen. Wir haben ein bisschen naiv verteidigt, das muss man sagen, leider haben wir die entscheidenden Duelle verloren", bekundete Stefes, der mit Favre ständig in Kontakt stand.

    Julian Weigl meinte nach dem "verlorenen" Remis: "Wir kassieren Standard-Tore, auf die wir uns vorbereitet haben – das ist sehr, sehr ärgerlich. Daraus müssen wir lernen; das darf uns nicht mehr passieren!"

    "Wenn man zu Hause 3:0 führt und dann hintenraus 3:3 spielt, ist das natürlich ein bitterer Ausgang", brachte es Götze auf den Punkt. "Das sollte uns nicht passieren. Gerade so wie wir aufgetreten sind, wir haben es über weite Strecken sehr gut gemacht, wenig zugelassen, gerade in der ersten Hälfte."

    Zwar hat der WM-Siegtorschütze von 2014 seinen Lauf mit einem Treffer und einer Vorlage fortgesetzt, doch lieber wäre ihm der Dreier gewesen. "Ich hätte gern gewonnen."

    Mit dem 3:3 gegen Hoffenheim ist der dritte Patzer innerhalb weniger Tagen perfekt. Schon eine Woche zuvor gegen Frankfurt hatten sie mit 1:0 geführt. Im Pokal gegen Werder Bremen vergaben die Dortmunder ebenfalls eine Führung und flogen schließlich im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb.

    "Es ist ärgerlich, dass man dreimal innerhalb von sieben Tage eine Führung aus der Hand gibt", erklärte Co-Trainer Edin Terzic, "aber: Wir haben eine sehr junge Mannschaft, der wir Fehler zugestehen. Das wollen wir aber in Angriff nehmen, um da stabiler zu sein."

    Und auch Manfred Stefes ist sich sicher, dass die Schwarz-Gelben in der Champions League gegen Tottenham ganz anders auftreten werden. "Die Mannschaft wird das wegstecken."

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  20. BVB-Boss Watzke: ManCity mehr Staat als Verein

    Hans-Joachim Watzke ist hart mit Vereinen wie Manchester City und Paris Saint-Germain ins Gericht gegangen.

    "Objektiv betrachtet, verdienen wir im Fußball zu viel", sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund bei einer Veranstaltung. "Da schließe ich mich selbst mit ein. Fakt ist, dass dem Wahnsinn keine Grenzen gesetzt sind."

    Besonders kritisch sieht Hans-Joachim Watzke das Engagement von Katar oder Abu Dhabi im Fußball. "Wenn wir gegen Manchester City spielen, spielen wir eigentlich nicht mehr gegen einen anderen Verein oder ein anderes Unternehmen, wir spielen gegen einen Staat", wetterte Hans-Joachim Watzke.

    Auch bei einem Duell gegen Paris Saint-Germain sei es so. "Dann spielen wir gegen Katar", monierte der BVB-Macher weiter.

    Dazu kommen auch die hohen Ablösesummen, die im Fußballgeschäft fließen. Genannt seien nur die 222 Millionen Euro, die PSG für Neymar an den FC Barcelona überwiesen hat oder die 125 Millionen Euro, die für Ousmane Dembele aus Katalonien in Richtung Borussia Dortmund geflossen sind.

    An den Schwarz-Gelben "liegt das aber nicht", will Watzke betont haben. Doch neben Dembele haben sie jüngst auch 64 Millionen Euro für einen nicht in bester Form seienden Christian Pulisic vom FC Chelsea kassiert.

    Damit ein Spieler nicht wie in den zurückliegenden Jahren Dembele oder Pierre-Emerick Aubameyang einen Streik beginnen, um wechseln zu dürfen, will der BVB hart durchgreifen.

    "Wir haben eine klare Ansage gemacht. Der nächste Spieler, der Zicken macht oder streiken will, den lassen wir schmoren. (...) Und das wissen die Spieler auch. Wir werden dann ein Zeichen setzen", stellte Watzke klar.

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  21. Jakub Blaszczykowski spielt jetzt für 116 Euro im Monat

    Jakub Blaszczykowski wird für seinen Jugendverein die Schuhe schnüren. Gehalt bekommt nicht.

    Der 33-Jährige kehrt zu Wisla Krakau zurück. Das hat der 13-malige polnische Meister via Twitter bestätigt.

    Nach Angaben des Portals ONET wird Jakub Blaszczykowski kein Gehalt beziehen. Sein monatlicher Lohn in Höhe von 500 Zloty, umgerechnet etwa 116 Euro, soll in Form von Tickets an Kinder in Waisenhäuser gehen. Sein Vertrag läuft bis zum Saisonende.

    Schon in der Vergangenheit half der Pole seinem nun wieder aktuellen Verein, bei dem er schon zwischen 2005 und 2007 unter Vertrag stand. Mitte Januar wurde bekannt, dass der Ex-Bundesliga-Profi zusammen mit anderen Investoren dem hochverschuldeten Klub etwa eine Million Euro leihen wolle.

    Im Januar hatte Blaszczykowski seinen Kontrakt beim VfL Wolfsburg mit dem Ziel aufgelöst, wieder für Wisla zu spielen. In der Bundesliga kam der 105-fache Nationalspieler für die Wölfe und Borussia Dortmund 235-Mal zum Einsatz.

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  22. Jadon Sancho: Warum Dortmund? Das ist doch klar

    Jadon Sancho ist aufgrund von besseren Chancen auf regelmäßige Spielpraxis von Manchester City zu Borussia Dortmund gewechselt.

    "Warum Dortmund? Das ist doch klar: Junge Spieler bekommen hier Chancen", sagte der Flügelstürmer gegenüber FOUR FOUR TWO.

    Borussia Dortmund ließ sich den englischen Angreifer vor eineinhalb Jahren acht Millionen Euro kosten.

    Diese Summe hat der Tempodribbler längst eingespielt. Jadon Sanchos Marktwert hat sich nach einer sensationellen Bundesliga-Hinrunde vervielfacht.

    Der 18-Jährige zieht wenig überraschend eine positive Bilanz der vergangenen Monate. "Es war das beste Jahr meines Lebens", sagte der Rechtsaußen.

    Dass es so  gut laufen würde, hatte Jadon Sancho selbst nicht erwartet.

    "Wenn Sie mir vor einem Jahr gesagt hätten, dass ich jetzt mit Ihnen sprechen würde, hätte ich Sie für verrückt gehalten."

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  23. Marco Reus: Riesen-Ärger über vergebene Chancen

    Marco Reus ist eigentlich Topscorer, doch dieses Mal war er Chancentod. Kein Wunder, dass der BVB-Kapitän nach dem 1:1 gegen Frankfurt stinksauer war.

    "Ich ärgere mich schwarz, diese Chancen nicht genutzt zu haben", sagte er nach dem Remis angefressen der BILD. Durch den 1:3-Patzer der Bayern bei Bayer Leverkusen fällt der vergebene Sieg aber weniger ins Gewicht.

    "Marco erarbeitet sich einfach wahnsinnig viele Chancen. Das spricht für ihn. Klar ist aber auch: Alle können nicht reingehen. Marco wird es verkraften", sagte auch Michael Zorc über die in dieser Saison insgesamt 11 liegengelassenen Großchancen des Mittelfeldspielers. 18 hatte er bislang in der Bundesliga.

    Auch Torhüter Roman Bürki stärkte dem 29-Jährigen den Rücken. "Marco ist stark genug – auch im Kopf", sagte der Schweizer.

    Dass es der Kapitän von Borussia Dortmund auch besser kann, zeigt die Statistik: Mit 22 Tor-Beteiligungen (13 Treffer, 9 Vorlagen) ist er der Top-Scorer der Liga und hat mächtig Anteil daran, dass sich der BVB auf Meisterkurs befindet.

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  24. Winterabgänge: BVB hat seine Hausaufgaben gemacht

    Borussia Dortmund hat in der abgelaufenen Transferperiode wohl alles richtig gemacht: Der Kader wurde verkleinert und dazu auch noch Geld eingespart.

    Größter Posten auf der Habenseite ist natürlich der Verkauf von Christian Pulisic an den FC Chelsea.

    Die Blues überwiesen für den US-Amerikaner 64 Millionen Euro in Richtung Nordrhein-Westfalen und liehen ihn gleichzeitig bis zum Saisonende an den Bundesligisten aus – ohne eine Leihgebühr zu kassieren.

    Die Ablösesumme für Pulisic reinvestierte Borussia Dortmund dann in den Kader. Mit  Leonardo Balerdi kommt ein Innenverteidiger für die Zukunft von den Boca Juniors aus Argentinien zu den Schwarz-Gelben. Der 20-Jährige kostete dem BVB 15,5 Millionen Euro.

    Im Sommer wird zudem der bislang nur vom FC Barcelona ausgeliehene Paco Alcacer fest verpflichtet.

    Der Spanier, der in 14 Ligaspielen schon zwölf Treffer erzielen konnte, erhält einen Vertrag bis 2023 und kostet 23 Millionen Euro. Mit Bonuszahlungen kann sich diese Summe noch erhöhen.

    Doch auch durch den Abgang von fünf Profis hat der Spitzenreiter der Bundesliga rund sechs Millionen Euro Gehaltskosten gespart: Dzenis Burnic wurde an den Zweitligisten Dynamo Dresden verliehen, Shinji Kagawa an Besiktas Istanbul und Jeremy Toljan an Celtic Glasgow.

    Zudem ging Sebastian Rode leihweise zu Eintracht Frankfurt und Alexander Isak in die Niederlande zu Willem II. Damit hat Trainer Lucien Favre noch 25 Profis in seinem Kader im Meisterschaftskampf zur Verfügung.

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  25. Shinji Kagawa wechselt zu Besiktas Istanbul

    Shinji Kagawa gibt Hannover 96 und Girondins Bordeaux einen Korb und wechselt zu Besiktas Istanbul.

    Wie die Schwarzgelben am Deadline-Day der Transferperiode verkündeten, schließt sich der japanische Nationalspieler den Türken an.

    Kagawa wird bis zum Saisonende an den Bosporus verliehen, nachdem er bei Borussia Dortmund nur zu vier Saisoneinsätzen gekommen war.

    "Shinji ist nicht nur ein herausragender Fußballspieler, sondern auch ein großer Freund unseres Vereins. Wir wollten ihm diese Bitte nicht verwehren", begründet Sportdirektor Michael Zorc den Wechsel.

    Kagawa habe den Wunsch gehabt, zu einem Verein zu gehen, wo ihm mehr Spielzeit winkt, so Zorc: "Diese Möglichkeit sieht Shinji für sich in Istanbul, und wir haben ihm diesen Wunsch gern erfüllt."

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  26. BVB schickt Jeremy Toljan zu Celtic Glasgow

    Borussia Dortmund und Jeremy Toljan (24) gehen zumindest vorerst getrennte Wege.

    Der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler wird bis zum Saisonende an Celtic Glasgow verliehen. Das gab der BVB am Donnerstag bekannt.

    "Wir wünschen Jeremy möglichst viel Spielpraxis und werden seine Leistungen genau beobachten", erklärte Sportdirektor Michael Zorc.

    Jeremy Toljan war 2017 von 1899 Hoffenheim zu den Schwarzgelben gekommen. Eine Hauptrolle spielte er unter Chefcoach Lucien Favre in der laufenden Spielzeit allerdings nicht.

    Insgesamt kommt der Außenverteidiger bei den Westfalen in eineinhalb Jahren wettbewerbsübergreifend auf 23 Partien.

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BVB-Archiv nach Monaten